Baubude und Dixiklo stehen seit Monaten an der Reinoldikirche – Was hat es damit auf sich?

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Bauwagen, Container und Dixiklo stehen neben der Kirchenmauer von St. Reinoldi. Und das schon lange, obwohl es keine sichtbaren Arbeiten gibt. Dennoch gibt es einen guten Grund.

Mitte

, 26.02.2020, 14:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Seit Monaten steht eine inzwischen vermüllte Baubude mit verschiedenen Geräten an der Ostseite der Reinoldi-Kirche und verschandelt das Dortmunder Wahrzeichen. Wer ist dafür zuständig, diesen Schandfleck zu beseitigen?“ – Mit dieser Anfrage hat sich ein Leser aus Kirchderne an die Redaktion gewandt.

Die Recherche vor Ort bestätigt den Eindruck des Dortmunders. Hinter mobilen Drahtzäunen stehen direkt vor der Kirche am Willy-Brandt-Platz Bauwagen, Schuttcontainer, Dixiklo, ein vermooster Flüssigkeitsbehälter, Materialcontainer und Mülltonne.

Das alles lagert dort offensichtlich schon eine ganze Weile, denn zwischen den Elementen haben sich bereits Müll und Laub angesammelt.

Müll und Laub haben sich zwischen den Bau-Geräten verfangen.

Müll und Laub haben sich zwischen den Bau-Geräten verfangen. © Susanne Riese

Das unschöne Ensemble gehört der Baufirma, die rund zwei Jahre an der Fassade von St. Reinoldi gearbeitet hat, erklärt Wolfram Scharenberg, Sprecher des Evangelischen Kirchenkreises. Die Sanierungsarbeiten sind etwa seit Mitte letzten Jahres abgeschlossen.

Da die Firma jedoch auch an den Vorbereitungen für den Aufbau der neuen Orgel beteiligt war, blieb die Baustellenausrüstung bestehen. Die Mitarbeiter waren mit dem Abbau der alten Orgel, Betonschneidearbeiten und der Grundreinigung betraut.

„Diese vorbereitenden Maßnahmen sind jetzt so weit abgeschlossen“, so Scharenberg. Die Architektin werde nun veranlassen, dass Baubude und Container nun abgebaut werden.

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