Baustelle: Abriss von Bergbau-Siedlung soll sich wochenlang ziehen

mlzWohnen in Dortmund

Seit Jahren sind etliche Häuser einer Wohnsiedlung in Brechten dem Abriss geweiht: Die Bauarbeiten starten jetzt. Darauf müssen sich die Anwohner nun einstellen.

Brechten

, 21.10.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Mammut-Projekt „In der Esche“ ist am Montag (19.10.) im Stadtteil Brechten gestartet: 18 Gebäude mit 70 Wohnungen sollen dem Abriss-Bagger zum Opfer fallen. Wochenlang werden die Anwohner mit der Groß-Baustelle leben müssen.

Darauf müssen sich die Anwohner nun einstellen:

Vermutlich 16 Wochen werden die Abriss-Arbeiten „In der Esche“ dauern, sagt Vivawest-Sprecher Gregor Boldt auf Anfrage der Redaktion. In einem ersten Schritt werden die Gebäude von der Gas-, Wasser- und Stromversorgung an der Grundstücksgrenze getrennt, erklärt Boldt.

Zum Abriss werden die betroffenen Häuser der Reihe nach vorbereitet.

Zum Abriss werden die betroffenen Häuser der Reihe nach vorbereitet. © Irina Höfken

Im Anschluss fange das beauftragte Unternehmen Prümer an, den Abriss vorzubereiten. Die Gebäude werden zunächst entkernt: Der komplette Innenbereich wird zurück gebaut, sodass letztlich nur noch die tragenden Wände sowie die Außenhüllen erhalten bleiben.

Belästigungen durch Geräusch- und Staubentwicklung

In einem letzten Schritt des Groß-Projekts sollen Bagger unter Einsatz von Bewässerungsanlagen die Gebäude riegelweise abbrechen, erklärt der Vivawest-Sprecher.

Er führt aus: „Ganz ohne Belästigungen durch Geräusch- und Staubentwicklung gehen die Abbrucharbeiten leider erfahrungsgemäß nicht vonstatten. Das Unternehmen versucht jedoch, die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.“

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