Ein Vorbild für eine „Wald- und Draußenbühne“ in Dortmund? Die Waldbühne in Berlin. © dpa
Wunsch der SPD

Bekommt Dortmund bald eine zentrale Open-Air-Bühne?

Westfalenpark, Revierpark, Fredenbaumpark – es gibt in Dortmund Flächen für Open-Air-Konzerte, doch immer wieder gibt es Konflikte mit Anwohnern. Jetzt will die SPD eine neue zentrale Bühne.

Nach Open-Air-Veranstaltungen im Westfalenpark, im Revierpark Wischlingen und im Fredenbaumpark gibt es regelmäßig Ärger; zugeparkte Wohngebiete, Müll, zerstörte Grünflächen und nicht zuletzt Lärm, der die Anwohner auf die Barrikaden bringt. Doch Dortmund und die Eventwirtschaft brauchten einen zentralen, kommerziell zu nutzenden Open-Air-Standort, meint die SPD.

Gerade im Sommer sollten die Möglichkeiten für Freiluft-Freizeitveranstaltungen auf Dortmunder Stadtgebiet verbessert werden, so der kulturpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Dominik De Marco – und hat dazu einen Antrag formuliert, der bei der Mehrheit im Rat Anklang fand.

„Wald- und Draußenbühne“

Die Verwaltung soll nun Standortvorschläge für eine neue „Wald -und Draußenbühne“, vermutlich nach Berliner Vorbild, erarbeiten und diese bis zum ersten Quartal 2022 vorstellen. Doch kann das funktionieren?

Die SPD-Fraktion lieferte mit ihrem Antrag bereits die wichtigsten Kriterien mit. Die allerdings machen die Suche nicht einfacher: ein guter ÖPNV-Anschluss, ein recht dünn besiedeltes Umfeld und eine gute Geländebeschaffenheit.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle

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