Bekommt Dortmund einen zweiten „Phoenix-See“ – sogar zum Baden?

mlzZukunftsprojekt

Ein neuer See könnte künftig auf dem Dortmunder Stadtgebiet entstehen. Bürger sollen das Konzept mitgestalten. Das soll dem Klimaschutz dienen. Aber wird der neue See auch ein Badesee?

Jungferntal-Rahm

, 30.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mühlenbachsee – so soll der neue Dortmunder See heißen. Wenn es ihn denn geben wird. Am 12. Oktober (Samstag) von 11 bis 16 Uhr können Bürger mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Forschung darüber diskutieren. Zu diesem Teil der Zukunftswerkstatt eingeladen hat das Team des Projektes iResilience, mit dem sich drei Quartiere in Dortmund und Köln gegen den Klimawandel wappnen sollen.

Darunter ist das Jungferntal, in dessen Norden der durch den Mühlenbach gespeiste See im Mündungsbereich zum Nettebach entstehen könnte. „Die Idee eines Sees ist im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses der Koordinierungsstelle ‚nordwärts‘ entstanden“, erklärt Anna-Katharina Poppe von „nordwärts“. „iResilience greift diese Idee auf und prüft die Machbarkeit.“

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Wie hilft ein See dabei, den Ortsteil widerstandsfähig zu machen?

Erste Bilder und Visionen für eine klimaresiliente, also widerstandsfähige Gestaltung des Sees sollen am 12. Oktober in der Jungferntal-Grundschule, Jungferntalstraße 60-64, entwickelt werden. Zu Beginn wird es eine Begehung des möglichen Seestandortes geben.

Es soll unter anderem um die Frage gehen, ob ein See heiße Sommer erträglicher machen kann. Verständlich ist somit die Frage eines Facebook-Users unter dem Post des Quartiersmanagements Westerfilde-Bodelschwingh: „Kann dieser See auch als Badesee genutzt werden?“ Weitere Informationen dazu wird es wohl erst bei der Zukunftswerkstatt geben.

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