Bethel verkauft Brachfläche an Overgünne – Wohnungen wahrscheinlich

An der Overgünne

Das alte Haus der Overgünne ist schon längst verschwunden, das Grundstück ist verkauft. Seitdem ist auf dem Grundstück offenbar gerodet worden. Entstehen hier Wohnungen?

Wellinghofen

, 12.05.2020, 11:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der Fläche wurde weiter gerodet, zu sehen von neuen Bauten ist aber noch nichts.

Auf der Fläche wurde weiter gerodet, zu sehen von neuen Bauten ist aber noch nichts. © Britta Linnhoff

Das Grundstück hinter dem alten Haus war über Jahre eher ein Stück Wildnis im Stadtteil. Inzwischen ist die Fläche gründlich gerodet worden, Unmengen an Brombeergestrüpp und Büschen und Sträuchern sind verschwunden.

Auch die Baumstämme sind zersägt und liegen inzwischen fein säuberlich gestapelt auf dem Grundstück.

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Auf der Fläche, gegenüber von Haus Nummer 62, wollte Bethel eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung errichten. Daraus allerdings wurde nichts, die Pläne zerschlugen sich.

Daraufhin entschloss Bethel, das Grundstück zu verkaufen. Das ist jetzt offenbar geschehen: Auf Anfrage teilt die Stiftung Bethel mit: „Das Grundstück befindet sich nicht mehr in unserem Besitz.“

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Weitere Auskünfte könne die Stiftung nicht geben. Bei der Stadt Dortmund gibt es zu dem Thema keine neuen Erkenntnisse (Stand: April 2020). Zum Sachstand könne die Pressestelle nichts Neues mitteilen, heißt es.

„ganz normale Wohnbebauung“ scheint wahrscheinlich

Bethel-Sprecher Jens Garlichs rechnete schon vor Wochen damit, als sich die ersten Pläne nicht verwirklichen ließen, dass „ganz normale Wohnbebauungen“ entstünden.

Die Stadt Dortmund hatte Mitte April erklärt, es könne gebaut werden, „was sich in die prägende Umgebungsstruktur einfügt und das Ortsbild nicht beeinträchtigt“.

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