Betonsperren entfernt: Ostwall wieder auf allen Spuren befahrbar

Straßen und Verkehr

Als Maßnahme gegen die Wall-Raser hatten die Stadt und die Polizei Betonblöcke am Ostwall aufgestellt. Damit ist nun erstmal Schluss. Trotzdem soll weiter gegen Raser vorgegangen werden.

Dortmund

12.05.2020, 11:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Ostwall ist seit Dienstagmittag wieder normal befahrbar.

Der Ostwall ist seit Dienstagmittag wieder normal befahrbar. © Kevin Kindel

Der Ostwall ist wieder auf allen Spuren befahrbar. Das haben die Stadt Dortmund und die Polizei Dortmund am Dienstag (12. Mai) bekannt gegeben. Die dort zur Bekämpfung der Raserszene aufgestellten Betonsperren seien entfernt worden.

Kontrollen gehen weiter

Seit den Einschränkungen zum Schutz vor dem Coronavirus und dem damit verbundenen verringerten Verkehrsaufkommen haben Raser den Wall verstärkt für illegale Rennen ausgenutzt, heißt es in der Mitteilung.

Am 30. März seien schließlich zwei der drei Fahrspuren mit Betonelementen blockiert worden. Die Fahrbahnverengung sei „ein Erfolg“ gewesen, so die Polizei. Die Beschwerden „rasch und mehr als deutlich“ zurückgegangen. Und: Die Erfahrung habe gezeigt, dass eine zeitweise Verengung - sofern möglich - auch in Zukunft als Maßnahme gegen die Raser- und Tuningszene in Betracht komme.

Da seit den schrittweisen Lockerungen der Verkehr wieder zunehme, habe man jetzt die Beton-Blockade wieder entfernt. Es sei allerdings noch nicht zu Staus wegen der Verengung gekommen. Für den Rückbau sei keine Vollsperrung geplant.

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Das Ende dieser Einzelmaßnahme stelle „keinen Freifahrtschein“ dar, berichtet die Polizei. Im gesamten Bereich des Walls wolle man weiterhin die Raser- und Tuningszene kontrollieren.

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