Betrunkener 28-Jähriger uriniert aus der S-Bahn 2

Mann hatte 1,24 Promille

Ein scheinbar feucht-fröhliches Weihnachtsfest hat ein 28-Jähriger gefeiert: 1,24 Promille hatte der Mann intus. Das war nicht der Grund, warum die Bundespolizei ihn am zweiten Weihnachtstag festnahm. Sondern weil er in Mengede aus der S-Bahn 2 urinierte. Und das war nicht sein einziges Vergehen.

Dortmund/Essen

27.12.2017, 11:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein 28-Jähriger urinierte und randalierte in der S-Bahn 2 Richtung Essen am Dienstag.

Ein 28-Jähriger urinierte und randalierte in der S-Bahn 2 Richtung Essen am Dienstag. © Stephan Schütze (Archiv)

Gegen 23 Uhr fuhr der Mann am zweiten Weihnachtsfeiertag mit der S2 von Dortmund nach Essen. Als der Zug in Mengede halt machte, urinierte der 28-Jährige aus der geöffneten Zugtür. Daraufhin wollte der Bahnmitarbeiter seinen Fahrausweis überprüfen. Erfolglos: Der Mann weigerte sich und stellte sich stattdessen schlafend.

Nach Ankunft im Essener Hauptbahnhof zeigte sich der 28-Jährige aus Wildberg in Baden-Württemberg aggressiv gegenüber der Bundespolizei, die ihn auf die Wache bringen wollte. Daraufhin randalierte der Mann. Im anschließenden Handgemenge wurde er von den Beamten zu Boden gebracht. Dabei verletzte sich ein Bundespolizist am Knie und Ellenbogen.

Mann trug fremdes Portmonee bei sich

Auf dem Weg zur Wache beleidigte der aus Nigeria stammende 28-Jährige die Bundespolizisten und erklärte: „Scheiß Deutsche, Scheiß Polizei, ihr Rassisten“. Zudem schrie er lautstark um Hilfe, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Der Atemalkoholtest zeigte dann einen Wert von 1,24 Promille. Zudem wurde bei ihm das Portmonee einer fremden Person gefunden. Woher die stammt, ist bislang noch unklar. Zur Ausnüchterung blieb der 28-Jähige im Polizeigewahrsam.

Beamten leiten Ermittlungsverfahren ein

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstand eingeleitet. Zudem muss er mit einem Bußgeld wegen Verunreinigung von Bahnanlagen (15 Euro) und betriebsstörender Handlung (35 Euro) rechnen.

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In große Gefahr hat sich ein 56-jähriger Mann am Mittwochmorgen gebracht. Am Dortmunder Hauptbahnhof versuchte er auf einen anfahrenden Zug aufzuspringen. Ein Bahnmitarbeiter konnte ihn gerade noch daran hindern.

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