Betrunkener stiehlt Auto, baut Unfall - und flieht

Kurioser Diebstahl

Kuriose Diebesfahrt in der Nordstadt: Ein 32-jähriger Dortmunder hat in der Nacht zu Sonntag ein unverschlossenes Auto gestohlen - doch seine Fahrt dauerte nicht lang. Nach wenigen Metern rammte an der Schützenstraße ein Verkehrsschild. Der Mann war offenbar betrunken - und hatte auf die Schadensbegleichung keine Lust.

DORTMUND

, 08.02.2016, 17:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der Schützenstraße klaute ein Dortmunder ein Auto, fuhr damit gegen ein Verkehrsschild und flüchtete.

In der Schützenstraße klaute ein Dortmunder ein Auto, fuhr damit gegen ein Verkehrsschild und flüchtete.

Ein offenbar betrunkener Dortmunder hat nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Sonntag ein unverschlossenes Auto gestohlen. In dem Wagen steckte sogar noch der Zündschlüssel, als der 32-Jährige daran vorbeikam. Laut Pressemitteilung der Polizei wollte er sich diese Gelegenheit wohl nicht entgehen lassen. Er stieg in das Auto und fuhr los - weit kam er damit allerdings nicht. Ganz in der Nähe, an der Schützenstraße, fuhr er auf eine Verkehrsinsel und prallte gegen ein Verkehrsschild. 

Flucht nach dem Unfall 

Dabei wurde der Autodieb von einem Zeugen beobachtet, der sich um 0.15 Uhr bei der Polizei meldet. Nach dem Unfall ließ der offenbar betrunkene Fahrer das Auto einfach stehen und flüchtete in die Lessingstraße. Mit dem nötigen Abstand folgte der Zeuge dem Fahrer - am Telefon blieb er in Kontakt mit den Polizisten und konnte ihnen den aktuellen Standort durchgeben. Auf der Blücherstraße fing die Polizei den Tatverdächtigen ab und brachte ihn auf die Wache. Um seinen Alkoholspiegel zu ermitteln, nahm ihm ein Arzt Blut ab. Die Polizei vermutet, dass der Dortmunder gar keinen Führerschein besitzt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Auto gehörte Lieferanten

Auch den Halter des Unfallwagens machten die Polizisten ausfindig. Nach seinen Aussagen benutzt er das Auto für den Lieferservice seines nahe gelegenen Restaurants. Weil kurz vor der Tat eine Lieferung anstand, habe er das Auto nur kurz stehengelassen, ohne es vorher abzuschließen. Er erklärte der Polizei, dass er dem Tatverdächtigen nicht erlaubt hatte, das Auto zu fahren. Die Ermittlungen dauern an.

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