Bewaffnet, betrunken und gesucht: Zwei Festnahmen am Dortmunder Hauptbahnhof

Bundespolizei

Eigentlich sprachen Bundespolizisten einen Mann am Dortmunder Hauptbahnhof an, weil er hilfebedürftig aussah. Doch dann entdeckten sie Waffen. Auch ein gesucher Mann ging ihnen ins Netz.

Dortmund

20.02.2020, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein 17 Zentimeter langes Meter steckte in der Hose eines 25-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof.

Ein 17 Zentimeter langes Meter steckte in der Hose eines 25-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof. © Bundespolizei

Am Donnerstagmorgen (20.2.) gegen 10 Uhr wurden Beamte der Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof auf einen Mann aufmerksam, der auf einem Treppenabgang zur U-Bahn saß. Auf die Einsatzkräfte macht er einen hilfebedürftigen Eindruck. Als sie ihm Hilfe anboten, sahen sie in seiner Jogginghose ein 17 Zentimeter langes Küchenmesser.

Bei der weiteren Kontrolle entdeckten die Polizisten noch ein Pfefferspray und eine Schere - alle Utensilien stellten sie sicher. Warum der Mann bewaffnet war, behielt er für sich. Nun wird gegen den polizeibekannten 25-Jährigen ermittelt.

Zuvor überprüfte eine Streife der Bundespolizei gegen 7.30 Uhr einen stark alkoholisierten Mann im Personentunnel des Hauptbahnhofs. Bei der Kontrolle stellte sich heraus: Bei dem 43-Jährigen handelte es sich um keinen Unbekannten.

Diebstahl und Hausfriedensbruch

Denn der Mann ist bei der Bundespolizei bereits in mehr als 50 Fällen aktenkundig. Neben Diebstahldelikten war er auch immer wieder durch Hausfriedensbrüche auffällig geworden. Bei der Überprüfung kam auch heraus, dass der Mann zur Festnahme ausgeschrieben war.

Bereits im September 2019 hatte das Amtsgericht Dortmund den Mann zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt. Den Betrag konnte der Mann, der bei der Festnahme drei Promille im Blut hatte, nicht entrichten. Er verbringt die nächsten 90 Tage in der JVA.

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