Bezirksdienst der Polizei ist eine Männerabteilung

Nur zwei Beamtinnen

Tag für Tag drehen sie ihre Runden durch den Stadtteil, suchen das Gespräch mit den Bürgern, haben für sie ein offenes Ohr, beantworten Fragen, sorgen für Recht und Ordnung, weisen auf Missstände hin: die Bezirksbeamten der Polizei. Von 71 Beamten in Dortmund sind allerdings nur zwei weiblich.

DORTMUND

von Von Christian Stein

, 31.10.2011, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alttag für die Bezirksbeamten.

Alttag für die Bezirksbeamten.

Im Bereich Dortmund-Mitte setzt die Polizei mit elf Kräften die größte Zahl an Bezirksbeamten im Stadtgebiet ein – die Gebiete Dortmund-Nord (8) sowie Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Huckarde und Scharnhorst (alle 6) folgen dahinter. Durch den demografischen Wandel sei es nur „eine Frage der Zeit, wann sich auch der Frauenanteil innerhalb des Bezirksdienstes erhöhen wird“, ist sich Manfred Radecke sicher. Schließlich seien die ersten Frauen erst 1984 bei der Schutzpolizei eingestellt worden. Aus Sicht des Polizeisprechers bringen weibliche Bezirksbeamten einen entscheidenden Vorteil mit: „Sie können den Bürgern, gerade den Frauen, noch besser zuhören und auf sie eingehen.“

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