Festgefrorener Biomüll - ein Ärgernis für Müllwerker und Anwohner. © picture alliance / Armin Weigel/
Frost in Dortmund

Biomüll friert fest und wird nicht mitgenommen – so vermeiden Sie es

Wenn die Temperaturen wieder sinken, steht die Müllabfuhr jedes Jahr vor einer Herausforderung - festgefrorenem Biomüll. Mit diesen Tipps verhindern Sie, dass Ihr Müll stehen bleibt.

Der Winter hat Einzug gehalten in Dortmund – und damit der Frost. Die Müllabfuhr steht bei Minusgraden vor einer ungewöhnlichen Herausforderung: festgefrorenem Biomüll.

Zwar versuchten die Mitarbeiter der Entsorgung Dortmund (EDG), den festgefrorenen Müll aus der Tonne zu lösen, wenn das nach einigen Versuchen aber nicht gelingt, muss die Mülltonne stehen bleiben. An der Tonne wird dann ein Anhänger befestigt, mit dem Hinweis, dass die Tonne nicht geleert werden konnte.

Festgefrorener Biomüll lässt sich vermeiden

Um das zu vermeiden, gibt es ein paar hilfreiche Tipps. Die EDG empfiehlt, keinen nassen Biomüll in die braune Tonne zu füllen. Am besten die Abfälle vorher gut abtropfen lassen.

Um ein Festfrieren zu verhindern, empfiehlt es sich, den Biomüll nicht lose in die Tonne zu geben. Eingewickelt in ausreichend Zeitungspapier saugt dieses die Restfeuchtigkeit auf und verhindert, dass der Müll festfriert. Alternativ funktionieren auch biologisch abbaubare Biotüten. Laub und andere feuchte Gartenabfälle frieren besonders schnell fest. Diese sollten in der kalten Jahreszeit nicht in der Biotonne landen.

Wenn der Biomüll doch einmal einfriert, empfiehlt es sich, selbst zum Spaten zu greifen und die Abfälle zu lockern. Die Müllwerker sind nicht dazu verpflichtet dies zu tun.

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