Bläseroktett ist vielfältig

10.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zuerst erklingt fröhliche Musik, die zum Tanzen einlädt, dann sind ruhigere Töne zu hören, die ein Abendessen begleiten können. Das Philharmonische Bläseroktett ist vielseitig, dementsprechend auch die Stücke, die es spielt.

Am Montag (17. 9.) spielen die acht Bläser das 1. Kammerkonzert dieser Saison um 20 Uhr im Konzerthaus. Nach der Partita F-Dur von Joseph Haydn und der Serenade Es-Dur von Mátyás Seiber, präsentiert das Oktett eine zeitgenössische Bearbeitung der Ungarischen Rhapsodie von Franz Liszt und weiteren Bearbeitungen zum "Freischütz" von Carl Maria von Weber.

"Es gibt nicht allzu viele Originalwerke für Bläser", meint die Englischhornistin Christiane Dimigen. "Daher haben wir eine Mischung aus Originalwerken und Bearbeitungen zusammengestellt, die in die österreichisch-ungarische Richtung geht."

Ja, "wir". Denn das Bläseroktett arbeitet, im Gegensatz zum Philharmonischen Orchester, ohne Dirigenten und daher eigenständig. Hornist Norbert Stertz: "Wir wollen einfach auch mal selbst bestimmen, was wir spielen."

In dieser Besetzung arbeiten die acht Musiker bereits seit zehn Jahren zusammen. Fünf von ihnen gehören zu den Dortmunder Philharmonikern, die drei anderen sind Freunde oder auf andere Weise mit den Philharmonikern verbunden.

"Die Chemie zwischen uns stimmt einfach", erzählt Frauke Hansen, Klarinettistin. "Und letzten Endes profitiert auch das Orchester, wenn wir Bläser so gut zusammenarbeiten." jus

Karten für das 1. Kammerkonzert sind im Konzerthaus und an der Theaterkasse erhältlich.

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