Die Stadt Dortmund hat das Gebiet rund um den Fundort der Bombe weiträumig abgesperrt. © Jörg Bauerfeld
Weltkriegsbombe

Blindgänger in Dortmund: Geschäfte schließen früher, B1 gesperrt

Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hat für Sperrungen im Dortmunder Süden gesorgt. Das Gebiet musste in einem Radius von 500 Metern evakuiert worden. Das hatte weitreichende Folgen.

Geschäfte mussten schließen, 1900 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und am Nachmittag war auch noch die Bundesstraße 1 in beiden Richtungen gesperrt: Die Folgen einer Entschärfung eines Blindgängers am Dienstag (17.11.) bekamen nicht nur die Aplerbecker zu spüren. Zeitweise staute sich der Verkehr auf der B1 über vier Kilometer.

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war auf einer Baustelle nahe dem Gewerbegebiet Aplerbeck-Ost entdeckt worden. Unweit des Fundorts liegen große Geschäfte wie Real, Decathlon oder Aldi. Diese mussten bereits am Mittag ihre Türen schließen, denn ab 13 Uhr war die Evakuierung des Gebiets geplant. Um 13.30 Uhr machten auch die Geschäfte dicht.

1900 Anlieger mussten ihre Häuser verlassen

1900 Anlieger, darunter Anwohner und Gewerbetreibende mussten das Gebiet ab 13 Uhr verlassen. Die Stadt Dortmund sperrte die umliegenden Straßen. Die Evakuierung startete pünktlich und verlief laut Stadt Dortmund reibungslos.

Bis 15.45 Uhr lief der Verkehr auf der Bundesstraße 1 weiter, dann wurde auch sie gesperrt. Im Bereich zwischen B236 und der Straße Am Buddenacker ging für etwa eine Stunde lang nichts mehr. Autofahrer versuchten, die Sperrung zu umfahren, weswegen es auch in anderen Bereichen um die B1 voll war.

An der Schweizer Allee konnten Evakuierte verweilen.
An der Schweizer Allee konnten Evakuierte verweilen. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Um kurz nach 17 Uhr dann die Entwarnung. Der Blindgänger war entschärft, alle Sperrungen wurden aufgehoben.

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Leitender Redakteur, seit 2010 in der Stadtredaktion Dortmund, seit 2007 bei den Ruhr Nachrichten.
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