Blitzer-Warnungen im Internet

Neuer Trend

„Blitzer auf der B54, Höhe BMW, Stadt einwärts“, „Vorsicht, schon wieder Radar auf der Ardeystraße“ – Autofahrer haben eine neue Methode für sich entdeckt, andere Verkehrsteilnehmer vor mobilen Radarfallen zu warnen.

DORTMUND

von Von Christian Stein

, 16.04.2011, 12:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wo steht ein Blitzer? Die Internetgemeinde informiert sich via Smartphone.

Wo steht ein Blitzer? Die Internetgemeinde informiert sich via Smartphone.

Mit gemischten Gefühlen verfolgen das Ordnungsamt und die Polizei die neue Art der Frühwarnmethode im Internet. Beide Behörden führen tagtäglich Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet durch. „Wenn wir kontrollieren, arbeiten wir nicht repressiv, sondern präventiv. Daher greifen die, die Blitzer melden, uns unter die Arme“, sagte Cornelia Weigandt, Sprecherin des Polizeipräsidiums. Keinesfalls, so betonte Cornelia Weigandt, dürften jedoch Autofahrer die „Posts“ während der Fahrt abgeben, da dies wie das Telefonieren hinterm Steuer 40 Euro Bußgeld sowie einen Punkt in Flensburg nach sich ziehen würde. Überrascht von den Blitzer-Meldungen im Netz zeigte sich Hans-Joachim Skupsch. Dem Stadtsprecher waren bislang lediglich die Radarhinweise über das Radio bekannt.

„Letztlich spielt es aber keine entscheidende Rolle, ob die Standorte der Blitzwagen bekannt gemacht werden, da die mobile Verkehrsüberwachung mit vier Fahrzeugen die Einsatzorte nach 45 Minuten verlagert“, erklärte Hans-Joachim Skupsch, der ähnlich wie Cornelia Weigandt den Autofahrern einen Tipp gibt: „Einfach vorschriftsgemäß fahren.“ 

Lesen Sie jetzt