Bomben-Verdacht erhärtet sich - Brackeler Straße länger gesperrt

Blindgängersuche

Die Brackeler Straße muss länger als geplant gesperrt werden: Der Verdacht, dass an sechs Stellen unter der Straße Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen, hat sich laut Stadt erhärtet. Wir zeigen auf einer Karte, wo wann gesperrt wird.

DORTMUND

, 15.03.2016, 15:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Update, Mittwoch, 30. März, 10.24 Uhr:

Mittlerweile hat sich der Verdacht auf Blindgänger in der Brackeler Straße erhärtet. Wie die Stadt Dortmund in einer neuen Pressemitteilung erklärte, wird sich die Fahrbahnsperrung in Richtung Innenstadt nun um vier Tage verlängern.

Damit wird die Brackeler Straße ab der Zufahrt B 236 bis zur Straße Im Spähenfelde bis Freitag, 8. April, voll gesperrt. In der entgegengesetzten Fahrtrichtung kann es von Montag, 4. April, bis Freitag, 8. April, ebenfalls durch halbseitige Sperrungen zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsste das Gebiet am südlichen Rand des alten Westfalenhüttengeländes während der Bombenentschärfung evakuiert werden. Auch der Zug- und Stadtbahnverkehr würde beeinträchtigt werden.

Ursprüngliche Meldung, Dienstag, 15. März, 15.27 Uhr:

Der erste Bauabschnitt der Nordspange zwischen Eving und der Nordstadt hat begonnen. Doch bevor die Stadt auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte so richtig mit dem Bau beginnen kann, muss die Gegend genau untersucht werden. Der Grund: Auf Luftaufnahmen hat die Bezirksregierung Arnsberg sechs verdächtige Stellen entdeckt, an denen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg liegen könnten. Das teilte die Stadt am Dienstag in einer Pressemitteilung mit. 

Für die Untersuchungen wird die Brackeler Straße in der Zeit vom 22. März bis 4. April 2016 in Fahrtrichtung Innenstadt ab der Zufahrt B 236 voll gesperrt. In Gegenrichtung kann es in der Zeit vom 4. bis 8. April ebenfalls durch eine Sperrung zu Behinderungen kommen.

Der beidseitige Verkehr wird dann mit Hilfe einer Ampel über nur eine Spur geleitet.

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