Bombendrohung bei der Commerzbank in Dortmund – Strafanzeige erstattet

Hansaplatz

Die Hauptfiliale der Commerzbank in der Dortmunder City ist am Mittwochvormittag geräumt worden. Der Grund war eine Bombendrohung. Parallel hat es in Hagen einen ähnlichen Fall gegeben.

Dortmund

, 20.05.2020, 11:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch die Polizei ist vor Ort.

Auch die Polizei ist vor Ort. © Kevin Kindel

Die Dortmunder Hauptfiliale der Commerzbank am Hansaplatz ist am Mittwochvormittag (20. Mai) evakuiert worden. Der Grund war eine Bombendrohung.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Hauptfiliale der Commerzbank am Hansaplatz musste am Vormittag aufgrund einer Bombendrohung evakuiert werden
  • Auch eine Filiale in Hagen hat eine solche Drohung erhalten
  • Der Verdacht der Ermittler, dass es zwischen beiden Fällen einen Zusammenhang gibt, hat sich erhärtet
  • Es wurde Strafanzeige gegen eine 25-Jährige aus Hagen gestellt
  • Es gibt keine akute Gefahr für Kunden oder Personen im Umfeld der Bank

Alle Informationen finden Sie hier zusammengefasst:

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Update 15.15 Uhr: Bombendrohung auch in Hagen – Ermittler vermuten Zusammenhang

Auch in Hagen hat es im Vormittagsbereich, gegen halb 10, eine Bombendrohung per E-Mail in einer Commerzbank-Filiale in der Innenstadt, an der Elberfeldstraße, gegeben. Das bestätigt die Hagener Polizei auf Anfrage.

Auch hier wurde die Bank vorübergehend geräumt. In Hagen ist es allerdings ebenfalls bei einer Drohung geblieben.

Unterdessen erhärtet sich der Verdacht der Ermittler, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt, wie Dana Seketa, Sprecherin der Dortmunder Polizei, erklärt.

Auch eine vermeintliche Verursacherin ist bereits ermittelt worden: So sei bereits Strafanzeige gegen eine 25-jährige, polizeibekannte Hagenerin erstattet worden.

Außerdem habe es laut Seketa bereits einen Polizeieinsatz an der Wohnanschrift der Verdächtigen gegeben. Wie ein Sprecher der Polizei in Hagen sagt, handele es sich bei der Verdächtigen um eine psychisch-kranke Frau, die mittlerweile in Behandlung sei.

Dana Seketa betont: „Es gibt keine akute Gefahr für Kunden oder Personen im Umfeld der Bank, und wir können jetzt sagen, dass es die auch nicht gegeben hat.“

Update 14.30 Uhr: 80 Personen mussten für eine Stunde evakuiert werden

Wie Commerzbank-Sprecherin Birgit Müller am frühen Nachmittag auf Anfrage mitteilt, mussten in der Bankfiliale am Hansaplatz rund 80 Personen für circa eine Stunde evakuiert werden.

„Natürlich ist eine Bombendrohung zunächst beunruhigend. Glücklicherweise konnte die Polizei sehr schnell und vollständige Entwarnung geben“, sagt Müller.

Nach der Entwarnung der Polizei konnte der Bankbetrieb jedoch wieder voll aufgenommen werden. Zu Inhalten und Hintergründen der Droh-Mail wollte sie sich jedoch mit Verweis auf die laufenden polizeilichen Ermittlungen nicht äußern.

Update 11.45 Uhr: Polizei gibt Entwarnung

“Kurz nach 11 Uhr“ ist der Polizei-Einsatz vor Ort wieder beendet. „Die Polizei hat Entwarnung gegeben. Das Betreten des Gebäudes ist wieder für jeden möglich“, sagt Commerzbank-Sprecherin Birgit Müller auf Anfrage.

Sowohl die Filialleitung, als auch die Polizei bestätigen mittlerweile, dass die Bank eine Bombendrohung per E-Mail erhalten habe.

Bei einer Durchsuchung des Gebäudes habe die Polizei jedoch nichts gefunden, teilt Polizeisprecherin Dana Seketa mit. Deshalb konnten die Mitarbeiter nach nicht einmal einer Stunde zurück in das Gebäude.

Derzeit laufen Ermittlungen auf den Ursprung der Drohung, zu dem die Polizei am Mittag noch keine weiteren Angaben machen wollte.

Erstmeldung, 11.00 Uhr: Grund für die Evakuierung soll eine Bombendrohung sein

Derzeit wird niemand mehr in das Gebäude gelassen. Vor Ort ist auch die Polizei vertreten.

Laut Informationen dieser Redaktion soll der Grund für die Evakuierung eine Bombendrohung sein. Ein Bank-Mitarbeiter vor Ort bestätigt, dass es eine solche Drohung per E-Mail gegeben habe. Die Polizei bestätigt das offiziell noch nicht.

Was sie allerdings gegen 11 Uhr bestätigt, ist, dass es seit etwa 10.20 Uhr einen Einsatz „aufgrund einer Bedrohungssituation“ gebe, wie Sprecherin Dana Seketa es formuliert.

Über Hintergründe und weitere Ermittlungen wollte sie zu diesem Zeitpunkt aufgrund des laufenden Einsatzes noch keine Auskunft geben.

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