Brandstifter in sieben Fällen? Dortmunder Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Brandstiftung

Nach mehreren Bränden in Hörde und Schüren hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 35-jährige Dortmunder wird verdächtigt, in sieben Fällen Brände gelegt zu haben.

Schüren, Hörde

, 12.03.2021, 13:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein 35-Jähriger wird verdächtigt, sieben Brände in Hörde und Schüren gelegt zu haben.

Ein 35-Jähriger wird verdächtigt, sieben Brände in Hörde und Schüren gelegt zu haben. © Jochen Tack / Polizei

Die ersten vier Taten ereigneten sich in der Nacht zum 14. Februar (Sonntag) im Dortmunder Ortsteil Hörde. Etwa zwischen 21.55 und 23.30 Uhr waren Polizei und Feuerwehr in dieser Nacht viermal alarmiert worden.

Als erstes stellten sie den Brand eines Altpapier-Containers an der Hermannstraße fest, später brannten in kurzen Abständen Mülltonnen an einem Supermarkt an der Hörder Bahnhofstraße, ein Kleidungssack auf dem Vorplatz des Hörder Bahnhofs sowie ein weiterer Altpapier-Container an der Straße Kipsburg. Bei den Bränden wurde niemand verletzt.

Tatverdächtiger ist nicht in Untersuchungshaft

Auch in der Nacht zum 8. März (Montag) wurden im Bereich Schüren keine Personen verletzt. Hier kam es zu drei Bränden an der Meinbergstraße. Dabei wurden etwa zwischen 1 und 3.30 Uhr ein Wohnmobil, eine Mülltonne sowie drei Autos beschädigt.

Im Nachgang zu diesen Vorfällen hat die Polizei nun einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 35-Jährige wurde am Donnerstag (11.3.) wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung vorläufig festgenommen und seine Wohnung nach Beweismitteln durchsucht.

Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor, teilte die Polizei mit.

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