Brutaler Angriff während des Champions-League-Finales

Prozess um Gewalt

Diese Szenen waren unfassbar brutal: Vor dem Dortmunder Landgericht hat am Freitag der Prozess gegen einen 27-jährigen Mann begonnen, der einem Freund während des Champions-League-Finals mit voller Wucht auf den Kopf gesprungen ist.

DORTMUND

von Von Jörn Hartwich

, 22.11.2013, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wann es zum Streit kam, ist nicht ganz klar. Fakt ist jedenfalls, dass die Situation plötzlich völlig eskalierte. Der 27-Jährige schilderte die Prügelei zum Prozessauftakt so: "Ich bin mit ihm vor einen Schrank gefallen, dann bin ich ihm auf den Kopf gesprungen."Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 27-Jährige auch noch getreten und mit einem Metallstuhl zugeschlagen hat. Daran kann sich der Dortmunder aber angeblich nicht erinnern.  

Eine klassische Bestrafung kommt in diesem Prozess nicht in Betracht. Der 27-Jährige gilt als psychisch schwer krank und ist möglicherweise komplett schuldunfähig. Die Staatsanwaltschaft strebt deshalb die unbefristete Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie an.

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