Bürgerinitiative will nicht aufgeben

25.06.2008, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Brechten Auch wenn die Landesregierung keinen Handlungsbedarf in Sachen Lärmschutz an der A 2 in Brechten sieht, wollen die Anwohner nicht aufgeben.

Als geschlossene Gemeinschaft in der Bürgerinitiative "Lärmgeschädigte der A 2 in Dortmund-Brechten" erreichen sie zumindest das Interesse lokaler Medien. Nach unserer Berichterstattung trafen sich gestern die Betroffenen mit Radio 91.2. Der lokale Sender wollte mal hören, was die Bürger zu sagen haben und vor allem, wie laut es an der Autobahn ist.

Die Meinung der Brechtener Anwohner war trotz des Autobahnlärms auf der Brücke am Schiffhorst klar und deutlich zu verstehen: "Wir werden nicht aufgeben." Für ausgebauten Lärmschutz oder zumindest ein Tempo-Limit wolle man kämpfen. "Das ist extrem laut. Wir leiden hier alle bereits unter Schlafentzug", sagt Margret Peters, Sprecherin der Bürgerinitiative. An eine Ruhepause im Garten sei sowieso schon lange nicht mehr zu denken.

Messung ein Muss

Mit der Landtagsabgeordneten Gerda Kieninger haben die Brechtener zumindest eine Fürsprecherin. Sie hatte bei der Landesregierung in Sachen Lärmschutz angefragt. Die Antworten waren allerdings für Kieninger nur unzureichend (RN berichteten).

"Ich möchte geklärt haben, seit wann der Lärm nicht mehr gemessen wird. Denn wenn ein neuer Lärmschutz irgendwo errichtet wird, dann soll er doch den Anforderungen entsprechen", sagt Kieninger. Und das würde eine Messung somit zu einem Muss machen. arn

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