Bulgarische Polizisten sollen Täter in der Nordstadt enttarnen

Internationale Streife

Zwei Polizisten aus Bulgarien sind seit einer Woche mit Dortmunder Kollegen in der Nordstadt auf Streife. Sie sollen die Strukturen hinter der Kriminalität und die Täter zu enttarnen. Die bulgarischen Gesetzeshüter haben 2000 Kilometer von der Heimat entfernt bereits alte Bekannte getroffen.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann

, 25.10.2013, 00:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Detlef Rath (links) und Markus Wick (2. von rechts) von der Polizei in der Nordstadt mit Dimitar Dimitrov (2. von links) und Atanas Georgien (2. von rechts).

Detlef Rath (links) und Markus Wick (2. von rechts) von der Polizei in der Nordstadt mit Dimitar Dimitrov (2. von links) und Atanas Georgien (2. von rechts).

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Bulgarische Polizei auf Streife in Dortmund

Zwei Kriminalbeamte aus Bulgarien unterstützen die Dortmunder Polizei zwei Wochen lang im Einsatz beim Kampf gegen Taschendiebstahl und andere Straftaten in der Nordstadt. Sie sollen helfen, kriminelle Strukturen zu erkennen. Polizeipräsident Norbert Wesseler stellt den internationalen Polizeieinsatz vor.
24.10.2013
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Unterwegs auf der Mallinckrodtstraße (von links): Der Leiter der Polizeiwache Nord, Detlef Rath, der Kriminalbeamte Dimitar Dimitrov aus Sofia, Markus Wick von der Wache Nord und Atanas Georgiev aus Plowdiw.© Foto: Peter Bandermann
Atanas Georgiev ist seit 20 Jahren bei der Polizei in Plowdiw. Er ist wie sein Kollege Dimitar Dimitrov auf Einsätze gegen Taschendiebstähle und Raubüberfälle spezialisiert.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei in der Nordstadt will durch die gemeinsamen Streifen Täter und Strukturen erkennen. "Es gibt schon viele neue Erkenntnisse."© Foto: Peter Bandermann
Dortmunds Rechtsdezernentin Diane Jägers hofft auf eine schnelle Regierungsbildung in Berlin, damit der Bund, das Land NRW und die Städte endlich an einem Strick ziehen können.© Foto: Peter Bandermann
Dimitar Dimitrov ist Kriminalbeamter in Sofia. Sein Kommissariat war schon bei den olympischen Spielen 2012 in London im Einsatz, um Taschendieben aus Bulgarien dort das Handwerk zu legen.© Foto: Peter Bandermann
Der bulgarische Botschaftsrat und Polizeiattaché Georgi Nenov berichtet, dass viele seiner Landsleute mit völlig falschen Vorstellungen nach Deutschland kommen.© Foto: Peter Bandermann
Die Mallinckrodtstraße in der Nordstadt gehört mit ihren Internetcafés, Wettbüros und Teestuben zum Revier der Streifen.© Foto: Peter Bandermann
Die Mallinckrodtstraße in der Nordstadt gehört mit ihren Internetcafés, Wettbüros und Teestuben zum Revier der Streifen.© Foto: Peter Bandermann
Auf der Polizeiwache Münsterstraße (von links): Polizeioberkommissarin Deniza Iordanova, Atanas Georgiev aus Plowdiw, Polizeipräsident Norbert Wesseler, Dimitar Dimitrov aus Sofia, der bulgarische Botschaftsrat Georgi Nenov und der Leiter der Polizeiwache Nord, Detlef Rath.© Foto: Peter Bandermann
Der bulgarische Polizeiattaché Georgi Nenov (rechts) aus Berlin am Dortmunder Nordmarkt mit den Kriminalbeamten Atanas Georgiev (Mitte) aus Plowdiw und Dimitar Dimitrov aus Sofia. Beide sind in Bulgarien auf Einsätze gegen Taschendiebe und Raubüberfälle spezialisiert.© Foto: Peter Bandermann
Dortmunds Polizeipräsident Wesseler über die internationale Zusammenarbeit: "Die Polizisten aus Bulgarien sind unterstützend und beratend tätig."© Foto: Peter Bandermann
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Bulgarische Polizei auf Streife in Dortmund

Zwei Kriminalbeamte aus Bulgarien unterstützen die Dortmunder Polizei zwei Wochen lang im Einsatz beim Kampf gegen Taschendiebstahl und andere Straftaten in der Nordstadt. Sie sollen helfen, kriminelle Strukturen zu erkennen. Polizeipräsident Norbert Wesseler stellt den internationalen Polizeieinsatz vor.
24.10.2013
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Unterwegs auf der Mallinckrodtstraße (von links): Der Leiter der Polizeiwache Nord, Detlef Rath, der Kriminalbeamte Dimitar Dimitrov aus Sofia, Markus Wick von der Wache Nord und Atanas Georgiev aus Plowdiw.© Foto: Peter Bandermann
Atanas Georgiev ist seit 20 Jahren bei der Polizei in Plowdiw. Er ist wie sein Kollege Dimitar Dimitrov auf Einsätze gegen Taschendiebstähle und Raubüberfälle spezialisiert.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei in der Nordstadt will durch die gemeinsamen Streifen Täter und Strukturen erkennen. "Es gibt schon viele neue Erkenntnisse."© Foto: Peter Bandermann
Dortmunds Rechtsdezernentin Diane Jägers hofft auf eine schnelle Regierungsbildung in Berlin, damit der Bund, das Land NRW und die Städte endlich an einem Strick ziehen können.© Foto: Peter Bandermann
Dimitar Dimitrov ist Kriminalbeamter in Sofia. Sein Kommissariat war schon bei den olympischen Spielen 2012 in London im Einsatz, um Taschendieben aus Bulgarien dort das Handwerk zu legen.© Foto: Peter Bandermann
Der bulgarische Botschaftsrat und Polizeiattaché Georgi Nenov berichtet, dass viele seiner Landsleute mit völlig falschen Vorstellungen nach Deutschland kommen.© Foto: Peter Bandermann
Die Mallinckrodtstraße in der Nordstadt gehört mit ihren Internetcafés, Wettbüros und Teestuben zum Revier der Streifen.© Foto: Peter Bandermann
Die Mallinckrodtstraße in der Nordstadt gehört mit ihren Internetcafés, Wettbüros und Teestuben zum Revier der Streifen.© Foto: Peter Bandermann
Auf der Polizeiwache Münsterstraße (von links): Polizeioberkommissarin Deniza Iordanova, Atanas Georgiev aus Plowdiw, Polizeipräsident Norbert Wesseler, Dimitar Dimitrov aus Sofia, der bulgarische Botschaftsrat Georgi Nenov und der Leiter der Polizeiwache Nord, Detlef Rath.© Foto: Peter Bandermann
Der bulgarische Polizeiattaché Georgi Nenov (rechts) aus Berlin am Dortmunder Nordmarkt mit den Kriminalbeamten Atanas Georgiev (Mitte) aus Plowdiw und Dimitar Dimitrov aus Sofia. Beide sind in Bulgarien auf Einsätze gegen Taschendiebe und Raubüberfälle spezialisiert.© Foto: Peter Bandermann
Dortmunds Polizeipräsident Wesseler über die internationale Zusammenarbeit: "Die Polizisten aus Bulgarien sind unterstützend und beratend tätig."© Foto: Peter Bandermann
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Die beiden Polizisten Dimitar Dimitrov aus Sofia und Atanas Georgien aus Plowdiw sollen, wie bereits 2011, den Nordstadt-Kollegen helfen, die Strukturen zu durchschauen.

Die beim Einsatz in der Nordstadt nicht bewaffneten Kriminalbeamten aus Sofia und Plowdiw zeigen nicht nur Präsenz auf der Straße, sondern tummeln sich auch in entlegenen Winkeln. In einer Woche reisen sie wieder ab.Erkenntnisse nehmen sie nicht nur mit in die Heimat – wichtige Szenekenntnisse sollen sie auch hier lassen, damit die Polizei vor Ort mit diesem Wissen weiter arbeiten kann. Laut Polizeipräsident Norbert Wesseler hatte es die Polizei bisher mit 370 Tatverdächtigen aus Bulgarien zu tun. Gemeldet sind in Dortmund bis zu 1700. Die Zahl der in Dortmund lebenden Bulgaren soll bei etwa 4000 liegen.

Der bulgarische Botschaftsrat Georgo Nenov kündigte an, dass sein Land später auch Sozialarbeiter nach Dortmund entsenden werde.

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