Bushaltestelle am Gymnasium kommt wohl nicht: Stadtwerke sehen Schüler-Sicherheit bedroht

Bushaltestelle

Das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium in Dorstfeld wünscht sich schon seit Jahren eine eigene Bushaltestelle. Die DSW21 nennt jedoch zahlreiche Gegenargumente.

Dorstfeld

, 15.01.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bushaltestelle am Gymnasium kommt wohl nicht: Stadtwerke sehen Schüler-Sicherheit bedroht

Das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium in Dortmund bekommt keine eigene Bushaltestelle. © (A) Stephan Schütze

Eine Bushaltestelle vor der Tür, wie sie viele andere Schulen in Dortmund haben – die wünscht sich auch das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium (RSG) in Dorstfeld.

Mindestens 800 Meter seien es von den umliegenden Haltestellen, die die Schüler bis zum Schuleingang zurücklegen müssen, sagt Schulleiterin Karola Hügging.

Diese Messung sei falsch, entgegnet die Sprecherin der Dortmunder Stadtwerke (DSW21), Britta Heydenbluth. „Der Fußweg Revierpark – Schule beträgt etwa 450 Meter“, erklärt sie. „Auf die 800 Meter kommt Google, weil der Weg die Kinder um die Schule herumführt, die Kinder gehen aber quer über den Schulhof.“

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Einen Bus über die Höfkerstraße fahren zu lassen, wie es sich die Schulleiterin vorstellt, sei zudem für Schüler zu gefährlich, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum RSG kommen.

Parkplätze können nicht als Wendemöglichkeit dienen

Der Vorschlag, den Bus auf einem der zwei Schulparkplätze wenden zu lassen, sei ebenfalls nicht realisierbar. „Es wäre aus Sicherheitsgründen nicht sinnvoll, die Busse dort fahren zu lassen“, erklärt Britta Heydenbluth.

Hinzu komme, dass die Gelenkbusse dort vermutlich gar nicht um die Kurve kämen oder wenden könnten. „Dem westlichen Parkplatz steht die gesperrte Höfkerstraße entgegen. Bei Anfahrt des südlichen Parkplatzes müsste die Linienführung aufwendig geändert werden.“

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