BVB-Fans zeigten "Kloppo" ihr Dortmund

Stadtrundfahrt

DORTMUND Für fünf BVB-Anhänger ging am Montag ein kleiner Traum in Erfüllung. Sie fuhren mit BVB-Trainer Jürgen Klopp quer durch Dortmund und zeigten ihm ihre Lieblingsplätze. Wir waren bei der Tour mit an Bord.

von Von Gaby Kolle

, 05.10.2009, 19:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der 20-Jährige ist einer von fünf Fans, die bei einer Aktion des neuen BVB-Ausrüsters Kappa das große Los gezogen haben: Sie durften Klopp ihr Dortmund zeigen – von der Hohensyburg über die Nordstadt, den Hafen, das Harenberg City-Center und natürlich den Signal Iduna Park. Daniel beschert Klopp auch seine erste Currywurst in Dortmund – bei „Pommes Rot/Weiß“, dort wo früher die Gaststätte „Zum Wildschütz“ war, die Geburtsstätte des BVB im Jahre 1909. „Überragend“ schmunzelt der Trainer und spießt unter Kamera-Augen und Blitzlichtgewitter des mitgereisten Medien-Trosses das nächste Stückchen Currywurst auf. Auch den Handy-Kameras der übrigen Gäste entgeht kein Bissen. Daniel vom Fanclub Ruhrfighter Wickede will Jürgen Klopp zeigen, dass der Fußball „dort noch immer lebt“, in der „leckersten Pommesbude Dortmunds“. Er kommt dort täglich vorbei, lernt Elektriker bei der Bahn. Vor dem tiefsten Norden ging‘s auf der „Kloppo-Tour“  zunächst in den höchsten Süden. Ernst Bommert (57), „Dortmunder Ureinwohner und BVB-Fan seit 1963“ will Klopp seine Heimat Syburg präsentieren. Auf dem Weg zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal lässt er die Geschichte seines Ortsteils passieren und führt an der Ecke Wittbräucker Straße/Hohensyburger Straße aus: „Hier ist unser Wohnhaus. Und dort ist die Mutter meines Sohnes und meine Frau am Rasenmähen.“ Irmgard Bommert winkt fröhlich dem Bus zu. Was ihrem Mann die Bemerkung entlockt: „Hauptsache, man ist gesund, und die Frau hat Arbeit.“ Der Trainer lacht. Wie der ganze Bus. Bommert trägt Klopp „schöne Grüße“ an BVB-Spieler Tamas Hajnal vor: „Selbst die Ungarn haben die Hohensyburg schon belagert, aber sie nicht einnehmen können.“

Bommerts alter Nachbar und ehemaliger BVB-Erfolgstrainer Otmar Hitzfeld hat ihm immer Kaufkarten für die Auswärtsspiele besorgt; „Zwei Jahre lang, auswärts nicht verloren. Jürgen Klopp, wenn man da hin kommt, kann man Meister werden.“ 

  • Mehr zur Stadtrundfahrt lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe der Dortmunder Ruhr Nachrichten.
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