BVB gegen "Gala": Sitz-Werfer stellt sich der Polizei

Fan-Randale

Nach dem Champions-League-Spiel BVB-Galatasaray warf er einen herausgetretenen Sitz vom Ober- auf den Unterrang des Signal Iduna Parks - jetzt hat sich ein 22 Jahre alter Galatasaray-Fan aus Bottrop bei der Polizei gestellt. Die Ermittler hatten ihn wegen versuchten Totschlags mit Fahndungsfotos gesucht.

DORTMUND

24.11.2014, 16:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vor, während und nach dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Galatasaray Istanbul kam es zu Fan-Ausschreitungen. Einige Galatasaray-Fans schmissen sogar Sitzschalen auf den Unterrang.

Vor, während und nach dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Galatasaray Istanbul kam es zu Fan-Ausschreitungen. Einige Galatasaray-Fans schmissen sogar Sitzschalen auf den Unterrang.

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Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park

Schon vor dem Spiel zündeten Galatasaray-Fans in der Dortmunder Innenstadt Böller und Pyro - das setzte sich im Stadion fort.
04.11.2014
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Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park.© Foto: DeFodi
Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park.© Foto: dpa
Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park.© Foto: dpa
Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park.© Foto: DeFodi
Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park.© Foto: dpa
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Schlagworte Borussia Dortmund,

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Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park

Schon vor dem Spiel zündeten Galatasaray-Fans in der Dortmunder Innenstadt Böller und Pyro - das setzte sich im Stadion fort.
04.11.2014
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Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park.© Foto: DeFodi
Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park.© Foto: dpa
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Galatasaray-Fans zünden Pyro im Signal Iduna Park.© Foto: dpa
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Der nicht vorbestrafte Beschuldigte wurde am Montag in Anwesenheit seines Verteidigers vernommen. Dabei gab er zwar zu, dass er eine Sitzschale aus der Verankerung getreten und anschließend geworfen habe. Davor will er jedoch nach unten geschaut haben, um sich zu vergewissern, dass dort niemand mehr stand. Außerdem habe er nicht in Richtung der unten stehenden Beamten gezielt. Er habe niemanden verletzen wollen, sondern sei lediglich sauer über den Ausgang des Spiels gewesen.

"Der Beschuldigte wurde mangels Haftgründen nicht festgenommen, zumal auch nach den Videoaufzeichnungen nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr im Gefahrenbereich befand", heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen gegen ihn laufen weiter - genauso wie die

. Die Auswertungen der Videoaufzeichnungen haben nach Angaben der Ermittler ergeben, dass insbesondere die ersten geworfenen Sitzschalen unmittelbar neben den Ordnern und Polizeibeamten im Unterrang aufgekommen seien. "Zu diesem Zeitpunkt waren die betroffenen Kräfte noch nicht auf den Angriff vorbereitet", schreiben die Ermittler. Insgesamt wurden 13 Sitzschalen geworfen.

Schon vor dem Anpfiff des Spiels war es bei einem Fanmarsch von Galatasaray-Anhängern 

. Zahlreiche Pyros und Böller waren gezündet und Polizisten angegriffen worden, später auch im Stadion. Deswegen hatte die 

 gestanden. Nach dem Spiel hatte die Polizei bis in den frühen Morgen die Personalien von rund 700 Galatasaray-Anhängern im Gästeblock aufgenommen und Ermittlungen gegen sie eingeleitet. Bei einer Pressekonferenz am Tag darauf hatte die Staatsanwaltschaft 

 erhoben. Es ging dabei um die aus Sicht der Staatsanwaltschaft unzureichenden Kontrollen der Gäste-Anhänger beim Einlass ins Stadion. Der Verein 

. Sie gingen "meilenweit an der Realität vorbei", so BVB-Organisations-Chef Christian Hockenjos.

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