BVB schließt 300-Millionen-Euro-Deal mit Evonik ab

Sponsoring und Anteilseigner

Borussia Dortmund stößt finanziell in neue Dimensionen vor und steigt dank eines Mega-Deals mit Hauptsponsor Evonik Industries zum zweiten Finanz-Riesen im deutschen Profifußball neben Branchenführer Bayern München auf.

DORTMUND

, 27.06.2014, 11:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Die jetzt getroffene Vereinbarung verhilft Borussia Dortmund zu einer geballten Finanzkraft, die die Lücke zu den bislang scheinbar übermächtigen Bayern deutlich kleiner werden lässt. Allein aus dem nun noch elf Jahre laufenden Hauptsponsoring von Evonik generiert Dortmund rund 200 Millionen Euro. Der bislang bis 2016 dotierte Kontrakt brachte  geschätzte zwölf Millionen Euro jährlich, dieser Betrag steigt nach Informationen dieses Portals auf rund 18 Millionen Euro.Der zusätzliche Einstieg Evoniks beim BVB kann mit weiteren rund 25 bis 30 Millionen Euro veranschlagt werden. Dafür steigen die Essener zum zweitgrößten Aktionär bei der Borussia Dortmund GmbH & Co. KgaA auf - hinter Bernd Geske (hält 11,87 Prozent der Anteile). Der eingetragene Verein BV Borussia 09 e.V. Dortmund hält bislang 7,24 Prozent, rund 75 Prozent der Aktien befinden sich aktuell in Streubesitz.

Der BVB hat gleichzeitig die Basis für den möglichen Einstieg eines zweiten externen Investors in gleicher Höhe geschaffen. Dieses Paket könnte zu einem späteren Zeitpunkt durchaus aber auch erneut von Evonik erworben werden. Damit beläuft sich das Gesamtvolumen des am Freitag vorgestellten Deals auf annähernd 300 Millionen Euro.  

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