BVB-Trainingsgelände bekommt Fanshop und Pressezentrum

Baumaßnahmen

Das Trainingsgelände des BVB in Brackel wird umfangreich erweitert. Unter anderem entsteht ein Fanshop und ein Pressezentrum. Der Zeitpunkt des Baubeginns steht bereits fest.

BRACKEL

von Von Uwe Brodersen und Michael Schnitzler

, 23.03.2012, 06:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Trainingsgelände des BVB in Brackel wird bis 2013 ordentlich erweitert.

Das Trainingsgelände des BVB in Brackel wird bis 2013 ordentlich erweitert.

Borussia Dortmund plant die Erweiterung des Trainingsgeländes an der Adi-Preißler-Allee in Brackel. Die wichtigsten Maßnahmen:  

  • 2012 entsteht ein Pressezentrum mit Gastronomie.
  • 2013 soll ein Fanshop samt Lager- und Verwaltungsräumen seine Türen öffnen.
  • Es entsteht eine Garagenanlage für Trainingsmaterial.
  • Der Betriebshof des Geländes wird um ein Umkleide- und ein Sozialgebäude für die Greenkeeper erweitert.
  • Die Fläche soll um 30 PKW- und 72 Fahrrad-Stellplätze erweitert werden.  

Die Maßnahmen erfordern die Änderung des Bebauungsplans – dieser stimmte die Bezirksvertretung Brackel vorige Woche zu. Auch der zuständige Ratsausschuss hat grünes Licht gegeben, sodass der BVB mit der Erweiterung des Areals starten kann.Noch dieses Jahr werde das Pressezentrum gebaut und eröffnet, sagt BVB-Mediendirektor Josef Schneck: „Für einen Verein wie den BVB ist es schon sinnvoll, dort professionelle Räume für Pressekonferenzen und Gespräche zu haben.“ Von einer überdachten Außenterrasse können Journalisten das Training beobachten.  Der Gastronomiebetrieb im Pressezentrum soll sich über zwei Etagen erstrecken und für Sportler wie für Besucher zugänglich sein. Dadurch werde das Gelände für Fans noch attraktiver, so Schneck. Das dürfte auch für den Fanshop gelten, den die Fans bislang vermisst haben. Schneck: „Wir sind schon oft gefragt worden, wann wir am Trainingsgelände einen Fanshop eröffnen.“ Baubeginn soll Ende 2012 sein, die Eröffnung 2013. Mittelfristig solle der Shop den BVB-Megastore an der Felicitasstraße in Hörde ersetzen – dort sei der BVB nur Mieter.  

 Zwei weitere Bauten sind noch Zukunftsmusik, wurden aber nun im Bebauungsplan vermerkt. So plant der BVB den Bau einer 1000 Zuschauer fassenden Sporthalle für die Handball-Damen und das Tischtennis-Team. Dort angeschlossen würde ein Wohnheim für zehn Jugendliche und ihre Betreuer – dieses solle künftig einmal das Jugendhaus des BVB im Kreuzviertel ersetzen, erklärt Schneck. Auch eine Fläche für ein Verwaltungsgebäude samt Tiefgarage am Trainingsgelände wird im Bebauungsplan vorgehalten.  Mit den jetzigen Änderungen sollen auch die Einrichtungen planungsrechtlich festgesetzt werden, die seinerzeit auf der Basis von Befreiungen vom Bebauungsplan entstanden: Das Funktionsgebäude für die Profis mit dem „Footbonaut“ – einer Trainingsmaschine, die alle möglichen Schüsse simuliert. 

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