20 statt 70 Plätze: Café Berta hat unter Auflagen wieder geöffnet

Hilfe für Suchtkranke

Das Café Berta in der Nordstadt war seit Anfang März geschlossen. Seit dem 1. Juli finden suchtkranke Menschen wieder einen geschützten Raum und Hilfsangebote. Das Angebot füllt eine Lücke.

von Daniel Reiners

Dortmund

, 08.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Cafe Berta in der Nordstadt bietet suchtkranken Menschen einen geschützten Raum sowie Hilfsangebote. Unter Corona-Auflagen dürfen aber nur deutlich weniger Menschen hinein.

Das Cafe Berta in der Nordstadt bietet suchtkranken Menschen einen geschützten Raum sowie Hilfsangebote. Unter Corona-Auflagen dürfen aber nur deutlich weniger Menschen hinein. © Stadt Dortmund

Normalerweise dürfen sich im Café Berta bis zu 70 Menschen aus der "Trinker- und Straßenszene", wie es vom Betreiber heißt, aufhalten. Aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz sind es nunmehr 20.

Dennoch war die Wiedereröffnung am 1. Juli nach der Schließung Mitte März ein wichtiger Schritt, um "den Suchtkranken einen geschützten Trinkraum zu bieten", sowie "einen Anschluss an weiterführende Hilfsstrukturen zu bieten, um den betroffenen so Wege aus der Sucht aufzuzeigen."

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Diese Aufgabe übernehmen vor Ort seit der Wiedereröffnung am 1. Juli sechs Mitarbeiter der Diakonie.

Diakonie nutzt Café Berta für unmittelbaren Kontakt zu Suchtkranken

Die Diakonie ist in Dortmund nach eigenen Angaben breit aufgestellt in den bereichen der Wohnungslosen- und Suchtkrankenhilfe. Das Café Berta biete innerhalb dieser Tätigkeiten die besonders unmittelbare Möglichkeit, suchtkranken Menschen weiterführende Hilfen jeglicher Art anzubieten.

Die Finanzierung des Café Berta erfolgt aus kommunalen Finanzmitteln. Die Projektleitung liegt beim Ordnungsamt der Stadt Dortmund.

Die Öffnungszeiten vom Café Berta in der Heroldstraße 22 sind montags bis samstags von 12 bis 19 Uhr.

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