Chaos durch Klimastreik droht: Das müssen Autofahrer wissen - RN-Liveticker am Freitag

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Tausende demonstrieren am Freitag (20.9.) auf dem Wall für Klimaschutz. Dortmund droht ein Verkehrschaos. Wir begleiten den Klimastreik mit einem Live-Ticker. Alles, was Sie wissen müssen.

Dortmund

, 19.09.2019, 15:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Chaos durch Klimastreik droht: Das müssen Autofahrer wissen - RN-Liveticker am Freitag

Junge Demonstranten auf dem Wall: Diese Bild wird es am 20. September wieder geben. © Verena Schafflick

Die Organisatoren des weltweiten Klimastreiks planen in Dortmund am Freitag (20.9.) eine Menschenkette auf dem südlichen Innenstadtwall. Der Plan: Nachdem die Menschenkette sich gebildet hat, wird sie für fünf Minuten geschlossen.

Anschließend finden sich die Versammlungsteilnehmer an der Reinoldikirche wieder zusammen und kehren über die Kleppingstraße und Olpe zum Friedensplatz zurück. Die Gruppen Fridays For Future, Parents For Future, Scientists For Future und Entrepreneurs For Future rechnen mit rund 5000 Teilnehmern.

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Massive Verkehrsstörungen: Diese Straßen sind betroffen

Die Versammlung ist für die Zeit zwischen 11.45 und 18 Uhr angemeldet. Die Polizei Dortmund geht von massiven Verkehrsstörungen aus. „Wir rechnen ab dem Vormittag bis in den Nachmittag mit mehreren Stunden, in denen der Verkehr sich in diesem Bereich staut oder sogar zum Erliegen kommt“, heißt es in einer Pressemitteilung zum Geschehen am 20. September. Es müssen vermutlich nach und nach immer wieder Teile des Walls gesperrt werden.

Chaos durch Klimastreik droht: Das müssen Autofahrer wissen - RN-Liveticker am Freitag

So werden sich zwei Menschengruppen auf der "#AlleFürsKlima"-Demo am Freitag (20.9.) bewegen, um eine Menschenkette auf dem Wall zu bilden. © Karte: Polizei

Die Teilnehmer werden sich in zwei Gruppen aufteilen und entlang der Wegstrecke aufstellen. Beide Gruppen starten am Friedensplatz.

Die eine läuft über die Prinzenstraße, Hansastraße, Hiltropwall (Innenwall in Fahrtrichtung), Hoher Wall, Westenhellweg bis zum Reinoldikirchplatz.

Die zweite Gruppe läuft in Richtung Olpe, Kleppingstraße, Südwall/Ostwall (Innenwall entgegen der Fahrtrichtung), Ostenhellweg bis zum Reinoldikirchplatz.

Polizei bittet darum, die Innenstadt mit dem Auto zu meiden

Deshalb bittet die Polizei „eindringlich“ darum, den Innenstadtbereich möglichst weiträumig zu umfahren oder den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. „Wir wissen aber auch, dass das nicht für jeden möglich ist“, sagt Polizeisprecherin Cornelia Weigandt.

Allgemeine Umleitungsempfehlungen spricht die Polizei nicht aus, da es viele mögliche Situationen und Richtungen gibt, aus denen Menschen in die Innenstadt kommen oder aus ihr herausfahren wollen. Dringende Krankenfahrten wird die Polizei ermöglichen.

Polizei informiert auf Social-Media-Kanälen über das Geschehen

Cornelia Weigandt wirbt bereits im Vorfeld um Verständnis für die Anweisungen der Beamten vor Ort.

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Der Streik ist die bisher größte Aktion der Klimaschutzbewegung. Die katholische Stadtkirche und die evangelische Kirche haben zum Protest aufgerufen. Mehrere Dortmunder Unternehmen und Verbände unterstützen eine Teilnahme ihrer Mitarbeiter am weltweit ausgerufenen Streik mit dem Titel „#AlleFürsKlima“.

Wir berichten in einem Live-Ticker am Freitag (20.9.) ab dem Morgen über den Klimastreik und die Auswirkungen auf die Stadt:


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