Cinestar am Hauptbahnhof: Wann geht es wieder los mit Filmen?

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Seit der Schließung des Dortmunder Cinestar Mitte März hat sich einiges getan. Cinestar fusioniert mit einem Konkurrenten und hat einen Zeitplan für die Öffnung seiner Kinos.

Dortmund

, 27.05.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aus zwei Riesen der Kino-Branche soll künftig ein einzelnes Unternehmen werden: Deutschlands größter Multiplex-Betreiber Cinestar und die von der britischen Vue Entertainment unterhaltene Cinemaxx-Kino-Kette stehen kurz vor der Zusammenlegung.

Um künftig eine Monopolstellung des neuen Konzerns zu verhindern, hat das Bundeskartellamt im März dieses Jahres die Auflage verfügt, dass Cinestar vor der Fusion bundesweit 6 seiner über 50 Kinos verkaufen muss.

Laut eines Berichtes der Deutschen Presse Agentur sollen vom Verkauf Cinestar-Häuser in Mülheim an der Ruhr, Remscheid, Augsburg, Bremen, Gütersloh und Magdeburg betroffen sein.

Raum für Spektulationen

Aber welche Auswirkungen hat die baldige Fusion auf den Betrieb des Cinestar-Kinos in Dortmund? Seitens der Pressestelle von Cinestar heißt es auf Anfrage unserer Redaktion dazu nur, dass man sich derzeit zur Thematik der Fusion nicht äußern will.

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Auch bezüglich einer möglichen Wiedereröffnung des Dortmunder Cinestar-Kinos unter Corona-Schutzauflagen will man sich noch nicht festlegen.

Klar ist allerdings, dass das Multiplex am Hauptbahnhof nicht zu den Kinos gehört, die im Zuge der ersten bundesweiten Wiedereröffnungsphase auch tatsächlich geöffnet werden.

Testphase für Wiedereröffnungen

Laut Cinestar-Geschäftsführer Oliver Fock will man zunächst am 4. Juni den Standort in Lübeck testweise wieder öffnen, am 6. Juni sollen dann die Kinos in Karlsruhe und Konstanz folgen.

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„In dieser Testphase werden wir den Fokus auf eine reibungslose Umsetzung der Hygiene- und Abstandregelungen legen, um diese dann im Nachgang hoffentlich erfolgreich in unseren anderen Häusern auszurollen“, sagt Oliver Fock.

Grundsätzlich hätte der Betreiber sich einen bundesweit einheitlichen Eröffnungstermin für Kinosäle gewünscht, da dies die Grundvoraussetzung für ein attraktives Filmangebot darstellen würde.

Auch die unterschiedlichen Hygienestandards der Länder empfinde man als bundesweiter Kinobetreiber als große Herausforderung.

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Dass die Kette am Dortmunder Standort festhält, hatte man erst 2017 abermals unterstrichen: Nach Ablauf des ursprünglichen Mietvertrages hatte das Unternehmen für weitere zehn Jahre eine Verlängerung unterzeichnet.

Über die tatsächlichen Besucherzahlen des Kinos macht der Betreiber allerdings seit 2011 keine öffentlichen Angaben mehr.

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