Corona-Fälle in Behinderten-Werkstätten: Fast 200 Mitarbeiter in Quarantäne

mlzWerkstätten Gottessegen

Seit Montag (9.11.) sind die Werkstätten Gottessegen in Dortmund wegen mehrerer Corona-Fälle geschlossen. Inzwischen gibt es genaue Fall- und Quarantäne-Zahlen.

Kirchhörde, Mengede

, 09.11.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Freitag (6.11.) informierte Anke Gerwing als Pressesprecherin der Werkstätten Gottessegen über die Schließung der Dortmunder Haupt- und Zweigwerkstatt in Kirchhörde und Mengede. Seit Montag (9.11.) steht dort der Betrieb still.

Der Grund: In den vergangenen zwei Wochen hatte es immer wieder positive Corona-Tests unter den Mitarbeitern mit und ohne Behinderung gegeben. „Es gab in den beiden Werkstätten in Dortmund insgesamt sieben bestätigte Corona-Fälle“, sagt Anke Gerwing.

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Diese Fälle verteilen sich über alle Abteilungen der Werkstätten, in denen vor allem Menschen mit Unterstützungsbedarf beschäftigt sind. Kein Bereich sei dabei besonders stark betroffen, so Anke Gerwing.

Eine Vielzahl an Mitarbeitern muss in Quarantäne

An den vier Standorten in Dortmund und Bochum gibt es etwa 650 Beschäftigte mit Unterstützungsbedarf. Circa 187 der Dortmunder Mitarbeiter der Werkstätten Gottessegen befinden sich derzeit aufgrund der Corona-Fälle in Quarantäne.

In Absprache mit dem Dortmunder Gesundheitsamt und dem Kostenträger LWL hatte sich der Vorstand des Christopherus-Haus e.V., zu dem die Werkstätten Gottessegen gehören, für einer dreiwöchige Schließung der Betriebe entschieden.

„Wir möchten damit mögliche Infektionsketten unterbrechen“, sagt Anke Gerwing. Mitarbeiter und Angehörige sollten noch am Freitag informiert werden.

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