Corona-Inzidenz in Dortmund steigt wieder

Tägliche Neuinfektionen

Das erste Mal seit Montag steigt Dortmunds Corona-Inzidenz wieder. Verantwortlich dafür sind deutlich mehr als 200 Neuinfektionen, die die Stadt am Donnerstag meldete.

Dortmund

, 29.04.2021, 18:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Radfahrer mit Mundschutz und eine Streife des Ordnungsamtes am Phoenix-See in Dortmund

Ein Radfahrer mit Mundschutz und eine Streife des Ordnungsamtes am Phoenix-See © picture alliance/dpa

Die Stadt Dortmund hat in ihrem täglichen Corona-Update am Donnerstag (29.4.) 237 neue positive Covid19-Testergebnisse gemeldet - der bisher vierthöchste Tageswert in Dortmund während der dritten Corona-Welle. Von den Neuinfizierten lassen sich 6 Personen 3 Familien zuordnen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen dem Gesundheitsamt insgesamt 25.146 positive Tests vor. 22.340 Menschen gelten für die Stadt als genesen. Aktuell sind laut Gesundheitsamt 2458 Menschen in Dortmund nachweislich mit dem Virus infiziert. Zurzeit befinden sich 4318 Menschen in Quarantäne.

Dortmunds Inzidenz steigt voraussichtlich um fast 7 Punkte

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird die 7-Tages-Inzidenz mit den Donnerstags-Zahlen 198,9 betragen. Das ist deutlich mehr als der aktuelle RKI-Wert von 192,1. In den vergangenen beiden Tagen war er gesunken. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

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Zurzeit werden in Dortmund 159 Corona-Patienten und Patientinnen stationär behandelt (-1 gegenüber dem Vortag), darunter 39 intensivmedizinisch (-1), davon wiederum 29 mit Beatmung (keine Veränderung).

Keine neuen Corona-Todesfälle

Am Donnerstag meldete die Stadt keine neuen Corona-Todesfälle. In Dortmund starben bislang 236 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 112 mit dem Virus Infizierte aufgrund anderer Ursachen.

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Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 3651 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 3639 mit der britischen Variante B.1.1.7 (+119 gegenüber dem Vortag), 9 Fälle mit der südafrikanischen Variante B.1.351 (keine Veränderung) und 3 Fälle mit der brasilianischen Variante B.1.1.28.1/P.1 (keine Veränderung).

Die Stadt betont, dass die Mutations-Fallzahlen keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen sind, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. Die für die Bestimmung notwendige Sequenzierung dauert mehrere Tage und ist damit abgekoppelt von den täglichen Neuinfektionen.

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