Polizei und Stadt

Corona-Kontrollen: Dortmunder Kneipe öffnet hinter zugeklebten Fenstern

Stadt und Polizei haben am 6. und 7.11. gemeinsam die Corona-Schutzverordnung in Dortmunder Fußgängerzonen kontrolliert. In der Bilanz stehen zahlreiche Verstöße.
Am Wochenende hatten Stadt und Polizei zusammen die Corona-Schutzverordnungen in Dortmunds Fußgängerzonen kontrolliert. Die Bilanz fällt durchwachsen aus. © Stephan Schütze (Archiv)

Die große Mehrheit der Bürger in Dortmund zeige Verständnis für die aktuellen Corona-Einschränkungen: So steht es in einer aktuellen Pressemitteilung der Polizei. Trotzdem hätten Stadt und Polizei am Wochenende bei gemeinsamen Kontrollen zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt und geahndet.

In nahezu allen Fußgängerzonen zwischen der Innenstadt, Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Dorstfeld, Huckarde, Phönix-See und der Nordstadt hielten sich demnach Passanten nicht an die geltenden Masken-Vorschriften. Ein Befreiungs-Attest hätten die wenigsten vorlegen können.

Beleidigungen führten zu Strafanzeigen

Insgesamt habe es 52 Verwarngelder und 24 Ordnungswidrigkeiten am Freitag (6.11.) sowie 22 Verwarngelder und 25 Ordnungswidrigkeiten am Samstag (7.11) gegeben.

Einige der Kontrollierten seien mit den Maßnahmen nicht einverstanden gewesen und äußerten ihren Unmut durch Beleidigungen. In diesen Fällen seien Strafanzeigen gefertigt worden.

Die Beamten gingen auch Hinweisen aus der Bevölkerung nach. So habe am Samstag der Wirt einer Dortmunder Gaststätte die Fensterscheiben seines Lokals abgeklebt und einen Gast bedient, der ein Fußballspiel anschaute. Das Lokal wurde geschlossen.

Bei einer weiteren Veranstaltung hielten sich 14 Personen in einem Kellerraum in der Nordstadt auf. Das Geschehen wurde aufgelöst.

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