Corona-Pandemie verändert den Süßigkeiten-Konsum der Dortmunder

Schokolade, Chips. Gummibärchen

Ein Stück Schokolade im Homeoffice oder Chips statt Vereinssport - die Corona-Krise wirkt sich auch auf das Naschverhalten der Dortmunder aus. Eine Gewerkschaft kann das sogar mit Zahlen belegen.

Dortmund

, 21.03.2021, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Süßwaren liegen in der Pandemie im Trend. Wer Schokolade, Kekse & Co. herstellt, soll nun eine Lohnerhöhung bekommen, fordert die Gewerkschaft NGG.

Süßwaren liegen in der Pandemie im Trend. Wer Schokolade, Kekse & Co. herstellt, soll nun eine Lohnerhöhung bekommen, fordert die Gewerkschaft NGG. © NGG

Der Hunger auf Schokolade und Co. ist in der Pandemie gestiegen. Wenn die Eisdielen geschlossen sind, wird das Eis eben zu Hause gegessen und anstatt Popcorn im Kino gibt es Chips vor dem heimischen Fernseher.

19 600 Tonnen Süßwaren in Dortmund

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat anhand aktueller Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie ermittelt, wie viel öfter die Dortmunder im vergangenen Jahr zur Süßigkeit gegriffen haben.

In Dortmund wurden im vergangenen Jahr rund 19 600 Tonnen Süßwaren gegessen. Besonders beliebt: Schokolade. Allein 5500 Tonnen Schokoladenware haben die Dortmunder im letzten Jahr verdrückt. Dazu kommen 3300 Tonnen Knabberartikel und 2600 Tonnen Speiseeis.

Besonders beliebt: Knabberzeug

Salzstangen, Chips und Co. waren offenbar besonders beliebt. Bei den Knabberartikeln ist der stärkste Zuwachs zu verzeichnen: 2020 stieg hier der Pro-Kopf-Verbrauch auf 5,6 Kilo.

Damit wurden im letzten Jahr durchschnittlich 33,4 Kilo Snacks pro Kopf verbraucht. Das lässt die Umsätze der Industrie um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen.

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An den wachsenden Umsätzen der Hersteller sollen nun auch die Beschäftigten der Branche beteiligt werden. Daher will die NGG bei der im April beginnenden Tarifrunde für die nordrhein-westfälische Süßwarenindustrie ein Einkommensplus verlangen.

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