Warum der Inzidenzwert in Dortmund noch weiter steigen wird

Gesundheitsamt

Auf einer Pressekonferenz hat die Krisenstabsleiterin der Stadt Dortmund eine steigende Inzidenz in Aussicht gestellt. Birgit Zoerner erklärte am Dienstag, warum das derzeitige Bild nicht realistisch sei.

Dortmund

, 13.04.2021, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht alle positiven Testergebnisse wurden dem Dortmunder Gesundheitsamt über die Feiertage gemeldet.

Nicht alle positiven Testergebnisse wurden dem Dortmunder Gesundheitsamt über die Feiertage gemeldet (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Der Inzidenzwert in Dortmund liegt aktuell bei 130, er könnte aber in den nächsten Tagen stärker steigen.

Denn wie Birgit Zoerner, die Krisenstabsleiterin der Stadt Dortmund, bei einer Pressekonferenz des Verwaltungsvorstandes am Dienstag (13.4.) mitteilte, bilden die aktuellen Zahlen nicht das reale Infektionsgeschehen ab.

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Im Laufe der Woche sollten die Nachmeldungen eintreffen

„Es gibt tatsächlich ein Problem bei den Meldungen“, sagte Zoerner. Das Dortmunder Gesundheitsamt hätte zwar auch über die Feiertage hinweg gearbeitet, allerdings sei die Stadt angewiesen auf die Meldungen aus Laboren von niedergelassenen Ärzten.

Und von dort aus wurden nicht immer, so Zoerner, die positiven Test-Ergebnisse der Feiertage an das Dortmunder Gesundheitsamt weiter vermittelt.

Folglich wird es, ähnlich wie nach einem Wochenende, einige Tage dauern, bis sich das Infektionsgeschehen der Ostertage auch in den Zahlen widerspiegelt.

Im Laufe dieser Woche sollten die Nachmeldungen allerdings beim Gesundheitsamt eintreffen und der Inzidenzwert somit steigen, dafür dürfte er dann aber wieder ein realistischeres Bild vermitteln können.

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