Coronavirus in Dortmund

Corona-Zahlen nach Technik-Panne: Zehn Todesfälle an zwei Tagen

Nach einem technischen Fehler am Dienstag vermeldet die Stadt Dortmund die Corona-Zahlen für zwei Tage. Für Dienstag und Mittwoch ist eine bedauerlich hohe Zahl an Verstorbenen zu verzeichnen.
Mehr als positive Corona-Tests an zwei Tagen vermeldet die Stadt Dortmund. © dpa

Am Dienstag und Mittwoch (22. und 23.12.) haben sich in Dortmund laut dem Gesundheitsamt 241 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Am Dienstag war eine Meldung der Zahlen aufgrund technischer Probleme mit der RKI-Software ServNet nicht möglich.

Zehn weitere mit Covid-19 infizierte Menschen sind gestorben. Dabei handelt es sich um fünf Männer und fünf Frauen im Alter zwischen 61 und 94 Jahren. Fünf der Verstorbenen lebten laut der Stadt Dortmund in einem Pflegeheim, zwei starben auch dort.

Insgesamt 145 Menschen starben bisher in Dortmund im Zusammenhang mit Covid-19

Die Zahl der ursächlich an Covid-19 verstorbenen Menschen liegt bei 95, weitere 50 mit SARS-CoV-2 Infizierte starben aufgrund anderer Ursachen.

Aktuell befinden sich in Dortmund 3790 Personen in Quarantäne. Aktuell sind 2318 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung liegen insgesamt 12.931 positive Tests vor. 10.468 Menschen gelten laut Gesundheitsamt als genesen. Die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus liegt bei 165, darunter sind 30 intensivmedizinisch Behandelte, davon wiederum 25 mit Beatmung.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 187 betragen und sinkt damit nach sieben Tagen erstmals wieder unter die Schwele von 200.

Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

Gesundheitsamt und Ordnungsamt sind auch über die Feiertage im Einsatz

Dortmunds Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner, Leiterin des Krisenstabs, weist darauf hin, dass zahlreiche städtische Beschäftigte auch über die Weihnachtsfeiertage im Einsatz sind.

Dazu gehören 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gesundheitsamt, außerdem Krisenstab und Feuerwehr sowie Personal aus dem Ordnungsamt und der (Online-)Kommunikation. „Ihnen allen ein sehr herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit und für den wichtigen und notwendigen Einsatz auch über die Feiertage“, sagt Birgit Zoerner.

Bis mindestens Mitte Januar weiterhin im Einsatz sind weiterhin auch die 60 Bundeswehrsoldaten des Versorgungsbataillons 7 aus Unna.

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