Wie schnell erholt sich Dortmund von der Corona-Krise? Eine Studie hat 52 deutsche Städte analysiert und bewertet. © Blossey
Neuinfektionen in Stadtbezirken

Corona-Zahlen ziehen in einem Dortmunder Stadtteil deutlich an

Die Nordstadt und Eving bleiben Dortmunds Corona-Hotspots. Rund jeder dritte neue Fall der vergangenen vier Wochen entfiel auf sie. In einem bisher unauffälligen Stadtteil ziehen die Zahlen an.

Zum zweiten Mal hat die Stadt Dortmund eine Aufschlüsselung der Corona-Neuinfektionen auf Stadtbezirksebene veröffentlicht. Sie zeigt, wie sich die nachgewiesenen Fälle der Lungenkrankheit Covid-19 auf das Stadtgebiet verteilen – und wie sich die Zahlen entwickelt haben.

Die Nordstadt und Eving bleiben Dortmunds Corona-Hotspots. Rund jeder dritte der 368 bestätigten neuerkrankten Dortmunder seit dem 15. Juli wohnten dort (Nordstadt: 87; Eving: 39).

Sie sind auch nach wie vor die Stadtbezirke mit den höchsten Fall-Gesamtzahlen pro Einwohner (Nordstadt: 49 Erkrankte pro 10.000 Einwohner; Eving: 33 pro 10.000).

Was im Vergleich zur ersten Auswertung auf Stadtteilebene Mitte Juli auffällt: Die Infektionszahlen im Stadtbezirk Hörde ziehen deutlich an. 42 Menschen erkrankten dort seit dem 15.7. neu an Covid-19 – das ist in absoluten Zahlen der zweithöchste Wert nach der Nordstadt. Im Vergleich zu Mitte Juli stiegen die Zahlen innerhalb des Stadtbezirks Hörde um knapp 50 Prozent.

Den vierthöchsten Zuwachs an Neuinfektionen gab es in der östlichen Innenstadt: hier erkrankten seit Mitte Juli 36 Menschen neu an Covid-19. Der Stadtbezirk mit den geringsten Corona-Infektionen bleibt Scharnhorst: Dort gab es seit dem ersten Auftreten von Corona in Dortmund lediglich 68 nachgewiesene Fälle. Auch der Zuwachs seit Mitte Juli fiel dort mit 18 am Zweitgeringsten aus.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
1984 geboren, schreibe ich mich seit 2009 durch die verschiedenen Redaktionen von Lensing Media. Seit 2013 bin ich in der Lokalredaktion Dortmund, was meiner Vorliebe zu Schwarzgelb entgegenkommt. Daneben pflege ich meine Schwächen für Stadtgeschichte (einmal Historiker, immer Historiker), schöne Texte und Tresengespräche.
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Thomas Thiel

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