Damm des Kanals undicht

DORTMUND Land unter herrschte am Donnerstag an der Stadtgrenze von Dortmund-Mengede und Waltrop. Ein neu aufgeschütteter Deich des Dortmund-Ems-Kanals, der derzeit an einigen Stellen leicht verbreitert wird, leckte. Eine angrenzende Straße war zu Fuß kaum noch zu passieren. Und ohne Gummistiefel schon mal gar nicht.

24.01.2008, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Grund zur Sorge bestand jedoch zu keiner Zeit. „Dass der Deich bei unseren Arbeiten vom Wasser durchströmt wird, ist ein geplanter unvermeidbarer Bauzustand“, erklärt Harry Moll, Baubevollmächtigter vom Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg. Der Grund: Die neuen Dichtungen aus Ton wurden noch nicht aufgetragen. „Das können wir erst, wenn die alten Spundwände, die den Kanal zusammenhalten, abmontiert sind“, sagt Moll. Ab Februar sollen die bis Mai andauernden Arbeiten beginnen.

Bis dahin könnten selbst kleinere Erdrutsche – wie in diesem Fall – hin und wieder vorkommen. Und zwar dann, wenn das Baumaterial nicht die gewünschte Qualität hat. Am Nachmittag war die Situation bereits unter Kontrolle. Mehrere LKW hatten neues, geeigneteres Baumaterial geliefert. Im Laufe des heutigen Tages wird zudem eine Pumpen-Anlage installiert, die austretendes Wasser mit bis zu 2500 Kubikmeter pro Stunde wieder zurück in den Kanal pumpt.

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