Darum blitzen die stationären Starenkästen nicht

Mobile Tempomessung

Die "Nassfilmtechnik" ist Vergangenheit, auch bei den vier stationären Blitzeranlagen der Stadt gehört die Zukunft der Digitaltechnik. Aktuell werden die Blitzer umgerüstet und sind infolge dieser Umbauarbeiten außer Betrieb. Wir zeigen, wo die Blitzer stehen.

DORTMUND

, 22.10.2015, 18:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die stationären Blitzer der Stadt Dortmund sind zurzeit außer Betrieb.

Die stationären Blitzer der Stadt Dortmund sind zurzeit außer Betrieb.

Die vier betroffenen Blitzer werden noch ein Weilchen ausfallen. Dennoch warnt die Stadt davor, jetzt den Fuß auf dem Gaspedal weiter als gewohnt durchzudrücken. Umgebaut werden aktuell die Starenkästen an der Ruhrallee, an der Stockumer Straße, an der Mallinckrodtstraße und die kombinierte Rotlicht-/ Geschwindigkeitsmessanlage an der B1/Lübkestraße in Fahrtrichtung Bochum.

Als erstes wieder "ans Netz" wird die Anlage an der B1 gehen. Sie soll Mitte November den Betrieb aufnehmen, so Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch. Sie wird dann aussehen wie das Modell an der Brackeler Straße. Nicht baugleich, aber ähnlich werden dann auch die anderen drei Blitzer aussehen, sie stammen von einem anderen Hersteller und sollen bis Jahresende ihren Betrieb aufnehmen.

Kosten stehen noch nicht fest

Alle neuen Überwachungsanlagen benötigen keine Induktionsschleifen mehr in der Fahrbahn weil sie mit Lasertechnik gesteuert werden. Die Gesamtkosten für die Umrüstung stehen noch nicht fest, werden aber laut Skupsch "gut im sechsstelligen Eurobereich liegen".

Die aktuellen Umbauarbeiten würde Skupsch selber nicht zum Anlass nehmen, schneller zu fahren, als die Polizei erlaubt: Das Ordnungsamt sei täglich mit fünf Geschwindigkeitsmessfahrzeugen unterwegs, die mit insgesamt sechs Kameras ausgestattet seien. Darüber hinaus nimmt auch die Polizei Geschwindigkeitsmessungen vor. 

Die stationären Blitzeranlagen:

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