Darum ist die Verheißungskirche in Kirchlinde noch immer eingerüstet

mlzVerheißungskirche

Mitte Mai wurde der Kirchturm der Verheißungskirche in Kirchlinde eingerüstet. Knapp drei Monate später ist das Gerüst noch immer da - und das obwohl keine Handwerker mehr zu sehen sind.

Kirchlinde

, 05.08.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zu den Konfirmationen im Mai war noch nichts zu sehen. Kurz danach wurde ein Gerüst aufgebaut. „Die Bauarbeiten sollten erst nach den Konfirmationen beginnen, damit die nicht gestört werden“, erklärt Pfarrerin Claudia Schäfers von der Miriam-Gemeinde. Und die Arbeiten waren bitternötig.

Immer wieder sei Wasser in den Kirchturm der Verheißungskirche in Kirchlinde eingedrungen. Zunächst wurde deshalb ein besserer Wasserablauf am Dach geschaffen. Aber auch am Kirchturm selbst wurde gewerkelt. „Die Fugen sind erneuert worden“, erzählt Claudia Schäfers. „Und einzelne Steine mussten auch ausgetauscht werden, also da, wo es nötig war.“

Das Gerüst soll bald abgebaut werden

Bereits am Dienstag (30.7.) seien die Arbeiten abgeschlossen gewesen. Am Donnerstag erfolgte dann die Bauabnahme an der Verheißungskirche. „Wir gehen davon aus, dass jetzt alles wieder dicht ist, und kein Wasser mehr in den Kirchturm eindringen kann“, sagt die Pfarrerin. „Wir hoffen, dass wir jetzt mit unserer Gemeinde wieder gut in der Kirche leben können.“

Doch eines fehlt noch zum Glück der Miriam-Gemeinde: der Abbau der Gerüste. Denn die stehen auch eine Woche nach Beendigung der Arbeiten noch an ihrem Platz. „Wann genau sie abgeholt und abgebaut werden, weiß ich nicht“, gibt Claudia Schäfers zu. Vermutlich sei es aber in ein bis zwei Wochen so weit.

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