Darum reisen vier Dortmunder in die Demokratische Republik Kongo

mlzBolengekreis

Vier Dortmunder verbringen zwei Wochen im Herzen Afrikas, unweit von Ebola und mitten in unvorstellbarer Armut in der Demokratischen Republik Kongo. Warum tun sie das?

Wellinghofen

, 12.10.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Flug ging über Istanbul nach Kinshasa. Maj Döring, Hannah Kochanek, Carolin Daubertshäuser und Andreas Denda machten sich am Freitag (11. Oktober) auf den Weg von Dortmund in die Demokratische Republik Kongo.

Die Vier bilden eine Delegation des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, der unterstützt wird vom Bolengekreis, der wiederum seit mehr als drei Jahrzehnten in Kontakt mit dem Kirchenkreis am Ngiri-Fluss im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo steht.

Das Ambulanzboot ist wieder unterwegs

Zwei Wochen lang wird die Delegation dort unterwegs sein. Im Gepäck: drei Wasserrucksäcke vom Typ „Paul“. Sie reinigen das dreckige Wasser und helfen unter anderem dabei, Choleraerkrankungen zu vermeiden.

Barbara Joswig ist Mitglied im Bolengekreis und berichtet von der schwierigen Situation im Land, von Unruhen rund um die Präsidentschaftswahlen zum Jahreswechsel, von Ebola, von Armut, von einer männlich dominierten Gesellschaft.

„Die zentrale Idee ist es, die Bildung zu stärken“, sagt Joswig. So wird die Delegation ein besonderes Augenmerk auf die Lage der Frauen richten, die schon vor einigen Jahren Microkredite erhalten haben, um sich eine Selbstständigkeit aufbauen zu können.

Zudem wird die Gruppe aus Dortmund das Ambulanzboot besuchen, das unterstützt vom Bolengekreis mehrere Wochen im Jahr auf den Flüssen in der DR Kongo unterwegs ist. Seit Kurzem sogar mit Zahnarzt.

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