Hubschrauber über Dortmund

Darum war ein Hubschrauber über dem Dortmunder Norden unterwegs

Ein Polizei-Hubschrauber war am Montagmorgen über Dortmund unterwegs: Gegen sieben Uhr fiel er Anwohnern unter anderem in Eving auf. Das steckt hinter dem Einsatz.
Die Hubschrauber-Besatzung sucht nach einer vermissten Person. © Foto: Benjamin Glöckner

Um kurz vor sieben am Montagmorgen (21.12.) sahen Anwohner den Hubschrauber über Eving fliegen. Teils stand er mehrere Minuten an einer Stelle. Hinter dem Einsatz steckte eine Suchaktion: Das Klinikum Nord hat einen Patienten als abgängig gemeldet, so Polizei-Pressesprecherin Kristina Purschke.

Seit 4.47 Uhr wird die Person vermisst. Zunächst werde das Gebäude durchsucht, dann das Gelände und die nähere Umgebung. Ist man dabei erfolglos, wird der Suchradius ausgeweitet, erklärt Sprecherin Kristina Purschke den Ablauf.

Bislang war die Suche ohne Erfolg, der Patient wurde noch nicht gefunden. Der Hubschrauber ist nun nicht mehr in der Luft. Als nächste Option ist jetzt ein Spürhund im Einsatz, der die Fährte des Mannes aufnehmen soll.

Wieso sucht die Polizei nach Krankenhaus-Patienten?

Normalerweise dürfen Patienten ein Krankenhaus auf eigenen Wunsch verlassen. Warum also diese Suchaktion?

„Das ist immer dann der Fall, wenn die Ärzte eine Lebensgefahr nicht ausschließen können“, so die Pressesprecherin. Zum Beispiel, wenn eine schwere Verletzung vorliege, oder man Eigengefährdung nicht ausschließen können. In solchen Fällen werde die Polizei hinzugezogen, um den Vermissten zu suchen.

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