Das ist der Starttermin für die Videoüberwachung an der Münsterstraße in Dortmund

Polizei

Die Münsterstraße ist einer von mehreren Kriminalitätsschwerpunkten in der Dortmunder Nordstadt. Mit Videokameras will die Polizei den Kriminellen auf die Pelle rücken. Jetzt wird‘s konkret.

Dortmund

, 03.12.2019, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das ist der Starttermin für die Videoüberwachung an der Münsterstraße in Dortmund

Die Polizei überwacht die Münsterstraße bald mit Videokameras. © Kevin Kindel

Seit langer Zeit laufen die Planungen, jetzt teilt die Polizei mit: „Im Frühsommer 2020 beginnt die Videobeobachtung in der Münsterstraße.“ Nach den aus Sicht der Polizei positiven Erfahrungen der Maßnahme an der Brückstraße wird das Vorhaben in die Nordstadt ausgeweitet.

Die Aufstellung der Kameras sei „einer von vielen Bausteinen der Behörden für mehr Sicherheit und damit mehr Lebensqualität in der Nordstadt“, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

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Wie viele Kameras an welchen Stellen aufgestellt werden, teilt die Polizei noch nicht mit. Am Kirchplatz, an der Ecke zur Heroldstraße, gab es Ende Oktober einen Testlauf. Dabei seien aber keine Bewegtbilder aufgezeichnet worden.

Kontrollen ohne Anlass sind laut Polizei wirksam

Möglich gemacht wurde die Ausweitung durch ein neues Polizeigesetz der schwarz-gelben Landesregierung, das den Ermittlern mehr Freiheiten für Strafverfolgung und Prävention gibt.

Wirksam sei aus Sicht der Polizei unter anderem auch das neue Instrument der „strategischen Fahndung“. Damit kann die Polizei räumlich und zeitlich begrenzt auch ohne konkreten Anlass Personen kontrollieren, um Straftaten zu verhindern und nach Tätern zu fahnden.

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