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Das „U-Nikat“ in der Kleinen Beurhausstraße hat sich vergrößert

Gastronomie und Gemischtwaren

Ein kleiner, aber besonderer Laden an der Kleinen Beurhausstraße hat sich vergrößert. Auf der Terrasse des neuen Standorts können Kunden Kaffee trinken und Waffeln und Crêpes essen.

von Rebekka Antonia Wölky

Mitte

, 12.06.2019 / Lesedauer: 3 min
Das „U-Nikat“ in der Kleinen Beurhausstraße hat sich vergrößert

Das Angebot im Unikat besteht aus vielen Einzelstücken und nachhaltiger Ware. © Wölky

Die U-Nikat Konzeptmanufaktur vereint Gemischtwarenladen und Café miteinander. Zum 1. Juni ist der außergewöhnliche, kleine Laden an der Kleinen Beurhausstraße umgezogen. Zwar nur auf die gegenüberliegende Straßenseite und ein Stückchen weiter in Richtung Möllerbrücke, aber einige Veränderungen gibt es für Kunden und Inhaber Markus Philipp trotzdem.

Außenbereich für das Café

Denn der neue Concept-Store an der Kleinen Beurhausstraße 3 ist nicht nur größer als das Ecklokal, in dem Philipp das U-Nikat seit Oktober 2017 betrieben hat, sondern hat auch einen Außenbereich im Hinterhof, der als Erweiterung des Cafés genutzt wird. Mit Bänken aus Paletten und frisch angelegten Beeten herrscht dort Garten-Atmosphäre. „Es ist eine ruhige Oase im Herzen der Großstadt“, sagt Markus Philipp. In dieser Oase gibt es Kaffee der Dortmunder Marke „Neues Schwarz“. Der wird fair gehandelt und produziert. Für einen kleinen Hunger bieten die Phillips außerdem frische Crêpes und Waffeln an. „Zuerst haben wir überlegt, Kuchen zu verkaufen, aber damit lässt sich schlecht planen. Man hat entweder zu wenig oder muss etwas wegschmeißen“, sagt Markus Philipp. „Wenn der Waffelteig mal leer ist, machen wir einfach neuen.“

Nachhaltigkeit

Denn im Müll soll so wenig landen, wie möglich. Nachhaltigkeit ist das Kernkonzept des U-Nikat. Das fängt beim Fair-Trade Kaffee an und geht mit Textilien aus Bio-Baumwolle und Upcycling-Regalen weiter. Im U-Nikat wird nur sorgfältig Ausgewähltes angeboten, gerne auch von kleinen, regionalen oder Markus Philipp persönlich bekannten Händlern. „Wo kommt es her?“ und „Wer hat‘s gemacht?“, das sind die Fragen, die er sich bei der Auswahl seiner Ware stellt.

So reicht das Angebot von handgenähter Kinderkleidung aus Dortmund über Glas-Trinkflaschen aus Berlin bis hin zu hochwertigem portugiesischem Olivenöl und Gewürzen. Auch eine eigene Textildruckerei, in der sich Kunden unter anderem einzigartige T-Shirts mit Bio-Tinte bedrucken lassen können, gibt es. „Ein Unikat ist ein Einzelstück und so sehen wir uns auch. Ich wollte in Dortmund etwas Besonderes eröffnen, das es hier so noch nicht gab. Jetzt sind wir ein kleiner Familienbetrieb und alle helfen mit, auch unsere Kinder“, erklärt Markus Philipp.

Kreativer Gegenpol zum Online-Handel

Als Gegenpol zum Online-Handel müsse man natürlich etwas kreativ an die Sache herangehen. „In Straßen wie der Kleinen Beurhausstraße soll wieder Leben entstehen. Viele unserer Kunden wünschen sich Läden, in denen sie etwas Neues entdecken können“, so Philipp. Das Sortiment wandelt sich häufig. Bisher laufe das Konzept gut. An den sonnigen Tagen der ersten Juniwoche sei auch der neue Außenbereich schon genutzt worden.

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