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Das war das Jahr 2016 in Brackel

Das war das Jahr 2016 in Brackel
29.12.2016
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Zwei Häuser mit 21 Wohnungen will der Spar- und Bauverein an der Reichshofstraße bauen – dort, wo das Längsdeelenhaus gestanden hatte. Es war einer der letzten Zeugen der bäuerlichen Vergangenheit Brackels gewesen. Der Zustand des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes hatte sich so sehr verschlechtert, dass ein Abriss genehmigt wurde.© Foto: Oliver Schaper
Groß gefeiert wurde die Übergabe des neuen Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Asseln am Grüningsweg. In der Halle finden vier Großfahrzeuge Platz. Für den Ernstfall sind die 36 Männer und zwei Frauen des Löschzuges 24 immer bestens vorbereitet. Rund 2,4 Millionen Euro kostete der Neubau, das in nur zehn Monaten errichtet wurde.© Foto: Oliver Schaper
Die Bezirksvertretung spricht sich mit den Stimmen von SPD und CDU für die Bebauung Wickede-West aus, der westlich von Gössing- und Eichwaldstraße 150 Wohneinheiten vorsieht – ohne öffentlich geförderten Wohnraum. Für die Befürworter die Chance, kaufkräftige Bürger in den Ort zu locken, für die Gegner ein Eingriff, der wertvolle Natur zerstört.© Foto: Oliver Schaper
Mit einem Gottesdienst eingeweiht wurde die neue Kindertagesstätte St. Angela der Caritas an der Hannöverschen Straße 119 in Wambel. 28 Mitarbeiterinnen kümmern sich um die Kinder. Auch drei Flüchtlingskinder aus Syrien sind aufgenommen worden. Bis zum Sommer sollen alle 131 Plätze belegt sein. Kinder, die sprachlich noch nicht so weit sind, werden von Sprachtherapeuten betreut. Auch können 36 Kinder mit Handicap in St. Angela betreut werden. Der Grundstückskauf und der Bau der Kita kosteten 2,9 Millionen Euro.© Foto: Oliver Schaper
Viele kritische Fragen bekamen drei Sparkassen-Mitarbeiterinnen zu hören, als sie bei der AWO Körne/Wambel die Umwandlung der Sparkassen-Filiale am Wambeler Hellweg in einen Selbstbedienungs-Standort erläuterten. Die Senioren fürchten, den Automaten nicht richtig bedienen zu können. Auch rücke eine Filiale mit Personal in weitere Ferne.© Foto: Oliver Schaper
Um die Halde Schleswig an der Aplerbecker Straße in Neuasseln wird weiter verhandelt. Eigentümer Thyssen-Krupp will die ehemalige Abraumhalde an den Regionalverband Ruhr oder die Stadt abgeben. Doch vorher müssten die Veantwortlichkeiten geklärt sein. Es bleibt offen, wann die Bürger den Ausblick vom 148 Meter hohen Hügel genießen können.© Foto: Oliver Schaper
Jahrzehntelang hat Helmut Feldmann (70) in Körne und Wambel gewirkt und sich durch sein hohes soziales Engagement einen Namen gemacht. Im März 2017 hört er aus gesundheitlichen Gründen als Vorsitzender AWO Körne/Wambel auf und zieht zu seinen Kindern nach Marl. „Ich werden Dortmund vermissen“, weiß er heute schon.© Foto: Oliver Schaper
Deutschlehrerin Rachel Petit aus Rouen hatte davon gehört, wie sehr sich die Deutschen für die Flüchtlinge engagieren, und sagte sich: „Das möchte ich auch!“ Gesagt, getan. In den Ferien unterrichtete die Französin zwei Wochen lang Deutsch im Brackeler Flüchtlingsheim. Der Kontakt kam über das Immanuel-Kant-Gymnasium, die Partnerschule, zustande.© Foto: Schröter
Das Flüchtlingsprojekt „Anpfiff zur Integration“, das Sprachunterricht und Fußballtraining miteinander kombiniert und überregional große Anerkennung erfahren hat, wird bei Westfalia Wickede nach einem vereinsinternen Streit beendet. Der Unterricht für die Flüchtlinge im Vereinsheim kollidierte mit dem Kommen und Gehen im regulären Spielbetrieb. Projekt-Initiator Hans-Walter von Oppenkowski trat aus dem Verein aus. Einige Wochen später fand er einen neuen Verein zur Fortsetzung des Projektes: die Sportfreunde Brackel 61 am Brauksweg.© Foto: Schaper
Die Politik unterstützt den Vorschlag des Gewerbevereins, Tempo 30 auf dem Brackeler Hellweg vorzuschreiben. Mehrheitlich stimmte die Bezirksvertretung für die Geschwindigkeits-Reduzierung, die die Sicherheit der Fußgänger und die Aufenthaltsqualität am Hellweg erhöhen soll. Vorgesehen ist auch, dass die Ost-West-Achse im Brackeler Zentrum von vier auf zwei Spuren verengt wird. Ob das Stadtteilparlament sich letztlich durchsetzen kann, ist noch offen, denn auch die Verkehrsexperten der Verwaltung müssen noch etwas dazu sagen.© Foto: Schröter
Der Männergesangverein Wickede wird sich Ende Dezember nach 136 Jahren auflösen. Der Chor hat nur noch 13 aktive Sänger. Offensichtlich wolle niemand mehr das romantische Liedgut etwa von Schubert singen, auch das Interesse der Zuhörer sei nicht mehr so groß. Joachim Degner und Ernst-August Kushauer (v.l.) zeigen Auszeichnungen des MGV.© Foto: Schröter
Zur Freude des TuS Neuasseln haben die Bauarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz an der Holzwickeder Straße begonnen. Der neuen Sportplatz, der im April oder Mai fertig sein soll, kostet 450 000 bis 500 000 Euro, die komplett von den Sport- und Freizeitbetrieben bezahlt werden. Mit dem neuen Platz hofft der Verein wieder auf mehr Zulauf.© Foto: Schröter
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