Den Geheimnissen der Bronzezeit auf der Spur

Heft-Reihe zur Denkmalpflege

Neugierig auf Stadtgeschichte und Denkmalpflege will die städtische Denkmalpflege mit einer neuen Heft-Reihe machen. Zum Anfang geht es ganz weit zurück in die Geschichte der Stadt.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 27.10.2011, 05:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vom Lehmbrocken über Tierzähne bis zu Resten von Tongefäßen wurde dabei über die Jahrzehnte viel Material zusammengetragen, das nach und nach seine Geheimnisse preis gibt. „Gerade in den letzten Jahren sind die wissenschaftlichen Methoden, die Erde zum Sprechen zu bringen, sehr verfeinert worden“, so die Archäologin. All das soll nun auch einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden. „Das Interesse an der Vergangenheit der Stadt ist groß“, weiß Baudezernent Martin Lürwer. Zudem wolle man den vielen Ehrenamtlichen Dank sagen, die sich für den Denkmalschutz engagieren, wie die Leiterin der Denkmalschutzbehörde, Svenja Schrickel, betont. Dass sich die erste Ausgabe der Bronzezeit und damit den Anfängen der Besiedlung in Dortmund widmet, sei eher Zufall. Die Themenauswahl der Hefte, die unter dem Titel „Bausteine und Fundstücke“ zweimal im Jahr erscheinen sollen, ist breit angelegt und soll von der Archäologie bis zu Baudenkmälern aus dem 20. Jahrhundert reichen.

Die Hefte sind kostenlos bei der Denkmalbehörde im Planungs- und Bauordnungsamt am Burgwall 14, aber auch im Stadtarchiv oder im Museum für Kunst und Kulturgeschichte erhältlich. Mit einer speziellen Heftung eignen sie sich gut zum Sammeln.

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