Bildergalerie

Der Sandmann vom Phoenix-See

09.03.2012
/
2700 Tonnen Sand werden innerhalb von zweieinhalb Wochen in Seewasser gelöst und in den Phönixsee geleitet. Am Ende werden sie eine Fläche von 11 000 Quadratmetern bedecken. Der gesamte See ist 260 000 Quadratmeter groß.© Dieter Menne
Unablässig sprudelt das Sand-Wasser-Gemisch aus der Leitung. "Der Sand heißt '0,25/2', aber das versteht kein Mensch", sagt Robert van der Zanden. "Sagen wir einfach, es ist sehr feiner Sand."© Dieter Menne
Robert van der Zanden freut sich über den Besuch. Am rechten Bildrand die GPS-Antenne, mit der er seine genaue Position auf dem See bestimmt: "Das Ding ist so teuer wie ein Kleinwagen."© Dieter Menne
"Es ist ganz schön einsam hier draußen." Über sein Handy hält der 25-Jährige Kontakt zum Festland. Bis zu zwölf Stunden am Tag steuert er die schwimmende Insel© Dieter Menne
Bei Wind und Wetter draußen. Ein winziger Unterstand bietet Robert van der Zanden Schutz vor Regen und Kälte.© Dieter Menne
"Keine Ahnung, wer mir den Rettungsring zuwerfen soll, wenn ich mal ins Wasser falle": Robert van der Zandens Kollegen arbeiten 250 Meter entfernt auf dem Festland. Zum Glück trägt der 25-Jährige eine Rettungsweste.© Dieter Menne
Der GPS-Empfänger zeigt, wo der Sand als nächstes hin muss. Mit seiner Hilfe weiß Robert immer genau, wo er sich befindet. Mit Hilfe des Außenbordmotors steuert er die Position der Insel auf dem See.© Dieter Menne
Der Ponton-Steg, an dessen Ende die Insel festgemacht ist, erstreckt sich 180 Meter weit in den Phoenix-See.© Dieter Menne
Schmaler Steg: Durch Rohre wird das sandige Wasser zur Insel gepumpt.© Dieter Menne
Ein Gerüst stützt die Rohre an der Verladestelle. Zwei leistungsstarke Pumpen saugen das Wasser aus dem See.© Dieter Menne
Acht LKW-Ladungen Sand kippt Baggerführer Thomas Melchers täglich in den Phoenix-See. Mehr als hundert Ladungen werden insgesamt eingebracht.© Dieter Menne
Am Dienstag werden Taucher kommen und nachsehen, wie der Sand sich verteilt hat. Um die Ausbreitung der Wasserpest zu verhindern muss der Seeboden gleichmäßig mit 15 Zentimetern Sand bedeckt sein.© Dieter Menne