Der Shiba-inu Mali sieht aus wie ein Fuchs

mlzMein liebstes Haustier

Als Shiba-inu hat Mali ein rötliches Fell. Aber auch sein freundliches Wesen gefällt Sabrina Heinrich und Thomas Grube. Malis Futternapf wird kaum benutzt.

von Tobias Weskamp

Brünninghausen

, 16.08.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als es Sabrina Heinrich einige Monate nicht gut ging, beschlossen sie und ihr Partner Thomas Grube, einen Hund zu holen. In die Rasse Shiba-inu hatte sich Sabrina Heinrich schnell verliebt: „Ich hatte vorher auch schon mal einen Siberian Husky und eine absolute Leidenschaft zu nordischen Rassen.“

Mali war anfangs zurückhaltend und schüchtern

Mali kam im September 2015 als Welpe aus Würselen nach Brünninghausen, als Thomas Grube grade auf Auslandsreise war. Mali war der einzige Rüde in dem Wurf der drei Welpen und eher zurückhaltend und schüchtern. „Nach ein paar Leckerchen ging es mit einer benutzten Decke mit vielen bekannten Gerüchen und einem Starterset los nach Dortmund“, sagt sein Frauchen.

Heimweh und Sehnsucht nach Mama und Geschwistern schien Mali nicht zu haben: „Der Kleine hat schnarchend und auf dem Rücken liegend in seinem Körbchen durchgeschlafen“, sagt Sabrina Heinrich und schmunzelt. Zu den Besitzern den Hunde-Geschwister besteht über eine WhatsApp-Gruppe weiterhin Kontakt.

Als Thomas Grube wieder zurückkam, haben sich er und Mali auf dem Wohnzimmerboden miteinander bekannt gemacht: Mali kletterte bei Herrchen auf den Brustkorb, stellte sich hin und schaute ihm tief in die Augen. „Ab dem Moment waren die beiden ein Herz und eine Seele“, sagt Sabrina Heinrich.

Der rötliche Hund hat so einige Rituale

Mali hat für sich einige Rituale festgemacht. So bekommt er abends nach der letzten Gassirunde Kekse, bevor er schlafen geht. Darauf macht er auch deutlich aufmerksam, indem er mit der Nase an die Dose stupst und nicht Ruhe gibt, bevor er seine Kekse bekommen hat. Normales Futter frisst er kaum aus seinem Napf. Mali hat einen Activity Trainer, bei dem er erst im Flur auf einen Knopf drücken muss, damit im Wohnzimmer aus dem Automaten Futter rausfällt.

Nicht nur die Familie, auch eine Nachbarin hat Mali mit seinen braunen Kulleraugen ganz schnell um die Pfote gewickelt. „Mindestens einmal die Woche steht eine kleine Schüssel mit etwas Fleischwurst vor der Tür und regelmäßige Besuche sind auch ausdrücklich erwünscht“, sagt Sabrina Heinrich.

Mali rennt gerne im Sand

Die Familie macht mit Mali regelmäßig Urlaub an der See oder auch mal im Süden von Deutschland. „Er rennt total gerne am Strand im Sand“, sagt Sabrina Heinrich. Spazieren gehen Mali und seine Familie oft im Rombergpark oder im Westfalenpark.

Die Familie wird regelmäßig auf Mali angesprochen. Fragen nach der Rasse oder die Aussage „der schaut ja aus wie ein Fuchs“ stehen an der Tagesordnung. „Sein eigenes Häuschen haben wir ihm selber nach einem bei Facebook gefundenen Bild gebaut. Die Mühe hat sich aber gelohnt: Mali ist stolzer Hausbesitzer“, sagt Sabrina Heinrich und freut sich.

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