Deutlich weniger Fahrgäste in Bus und Bahn

DSW-Bilanz

Ein deutliches Minus haben die Stadtwerke (DSW21) bei den Fahrgastzahlen 2010 verzeichnet. Fast sechs Prozent weniger Fahrten gab es in Dortmunds Bussen und Bahnen - der Grund ist klar: Das Ende der stark verbilligten Sozialtickets.

28.04.2011, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der seit zwei Jahrzehnten anhaltende positive Trend hatte in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 durch die Einführung des Sozialtickets stark an Fahrt gewonnen und die Fahrgastzahlen von 130,0 Mio. in 2007 auf 139,2 Mio. in 2008 und 143,3 Mio. in 2009 in die Höhe schnellen lassen. In der Spitze hatten 24.500 Dortmunder das Ticket1000, das statt 50,48 Euro pro Monat  für nur 15 Euro angeboten wurde. Seit Auslaufen des Dortmunder Modellversuchs Ende Januar 2010 können Inhaber des Dortmund-Passes ein 9-Uhr-Ticket im Abonnement beantragen, das zurzeit regulär 38,37 € pro Monat kostet. Sozialticket-Abonnenten erhalten einen Preisnachlass von 16 Prozent. Die Zahl der Sozialticket-Abonnenten ging daraufhin auf zuletzt rund 8000 zurück - dementsprechend gab es weniger Fahrten.

Das Minus der DSW blieb im Jahr 2010 auf Vorjahrsniveau. Der Verkehrsbetrieb fuhr ein Defizit von 58 Millionen Euro ein. Innerhalb der kommenden 20 Jahre müssen die Stadtwerke insgesamt knapp 2,2 Mrd. Euro in die Erneuerung und den Erhalt von Schienen, Bahnhöfen, Technik und Fahrzeugn

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