Die Corona-Krise in Dortmund: Eine Chronologie der Ereignisse

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Aus ersten eigenartigen Krankheitsfällen in Asien ist eine globale Pandemie von ungeahntem Ausmaß geworden. Wir geben einen Überblick über die Entwicklung der Corona-Krise in Dortmund.

Dortmund

, 21.05.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Das Coronavirus hat das öffentliche Leben auf der gesamten Welt vollständig im Griff. Ein vermeintlich kleiner Virus hat zu einer Krise geführt, die es in dieser Form und mit derartigen Auswirkungen wohl noch nie gegeben hat. Auch in Dortmund hat das Coronavirus seine Spuren hinterlassen. Eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse in Dortmund:


28. Februar: Erste Verdachtsfälle

In Dortmund werden die ersten Menschen untersucht, bei denen der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Die Stadt richtet einen Krisenstab ein.

2. März: Zentrale Diagnosestelle

Die Stadt Dortmund errichtet eine zentrale Diagnosestelle im Gesundheitsamt.

5. März: Erste bestätigte Fälle

In Dortmund werden die ersten beiden Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

10. März: Absage von großen Veranstaltungen

Die Stadt sagt alle bis Mitte April geplanten Veranstaltungen, zu denen mehr als 1000 Teilnehmer erwartet werden, vorläufig ab. Davon betroffen ist auch das für den 14. März geplante Revierderby der Fußball-Bundesliga. Derweil beläuft sich die Zahl der positiv getesteten Menschen in Dortmund auf sieben.

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13. März: Revierderby fällt aus

Die Fußball-Bundesliga stellt den Spielbetrieb vorerst ein. Damit fällt auch das geplante Revierderby aus.

15. März: Öffentliche Einrichtungen werden geschlossen

In Dortmund werden alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen geschlossen.

16. März: Neue Schutzverordnung für NRW

Eine neue Verordnung tritt in Kraft. Schulen und Kindergärten werden geschlossen. Eine Notbetreuung soll aufrechterhalten werden. Außerdem müssen Kneipen, Bars und Kinos ebenfalls schließen. In Dortmund sind mittlerweile 37 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

19. März: Einzelhandel kommt zum Erliegen

Weite Teile des Dortmunder Einzelhandels müssen schließen. Ausgenommen sind Geschäfte, die Waren des alltäglichen Bedarfs anbieten. Auch Spielplätze werden geschlossen.

21. März: Ansammlungsverbot für kleinere Gruppen

In Dortmund tritt das Ansammlungsverbot in Kraft. Alle Versammlungen in der Öffentlichkeit, an denen mehr als vier Menschen beteiligt sind, sind untersagt. Es droht ein Bußgeld.

Am Klinikum Nord ist ein neues Corona-Therapiezentrum in Betrieb genommen worden.

23. März: Ansammlungsverbot wird erweitert

Das Ansammlungsverbot wird noch einmal verschärft: Von nun an sind Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen verboten.

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24. März: Weitere Veranstaltungen werden abgesagt

Die Stadt reagiert auf die anhaltende Krise und sagt alle größeren Veranstaltungen bis Mitte Mai vorsorglich ab.

30. März: Über 100 Dortmunder sind genesen

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in Dortmund beläuft sich auf 285. Aber 118 Menschen haben die Krankheit auch bereits überstanden und gelten als genesen.

2. April: Erster Todesfall in Dortmund

In Dortmund ist der erste Coronavirus-Patient gestorben. Dabei handelt es sich um eine 85-jährige Frau, die am 26. März positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

3. April: Einbahnstraße am Phoenix-See

Im Stadion von Borussia Dortmund wird ein zusätzliches Behandlungszentrum installiert. Besonderheiten auch am Phoenix-See: Hier gilt ab sofort eine Einbahnstraßenregelung, so dass nur noch im Uhrzeigersinn um den See gegangen werden kann.

5. April: Zweiter Todesfall in Dortmund

Die Stadt vermeldet einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Außerdem seien mittlerweile 414 Corona-Fälle bekannt. 168 Menschen gelten als genesen.

6. April: Dritter Todesfall in Dortmund

Der dritte Dortmunder ist gestorben, während er am Coronavirus erkrankt war.

20. April: Lockerungen für den Einzelhandel

Die ersten Geschäfte des Einzelhandels dürfen wieder ihre Türen öffnen.

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21. April: Vierter Todesfall in Dortmund

Ein 65-jähriger Mann ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit gibt es in Dortmund nunmehr vier Corona-Todesfälle. Derweil gibt es insgesamt 633 infizierte und 507 genesene Patienten.

23. April: Erste Schulen dürfen wieder öffnen

Die weiterführenden Schulen in Dortmund haben wieder geöffnet. Zunächst sollen aber nur die Klassen wieder in die Schulen kommen, für die demnächst Abschlussprüfungen anstehen.

27. April: Maskenpflicht in der Öffentlichkeit

Ab sofort gilt im öffentlichen Nahverkehr, beim Einkaufen im Supermarkt und in weiteren Einrichtungen eine generelle Maskenpflicht.

4. Mai: Es werden wieder Haare geschnitten

Die Friseure dürfen wieder loslegen. Unter ganz bestimmten Auflagen und mit mehreren Sicherheitsmaßnahmen dürfen die Friseure in Dortmund wieder öffnen.

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7. Mai: Spielplätze sind wieder geöffnet

Auf den Spielplätzen in der Stadt können die Kleinen wieder herumtollen.

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10. Mai: Besucher in Pflegeheimen erlaubt

In den Pflegeheimen sind wieder erste Besucher zugelassen.

11. Mai: Teile der Gastronomie nehmen Betrieb auf

Ein Lichtblick für die Gastronomie? Die ersten Cafés und Restaurants dürfen den Betrieb wieder aufnehmen. Außerdem bekommen jetzt wieder alle Schüler zumindest tageweise Unterricht.

20. Mai: Tattoo- und Piercingstudios können öffnen

Ab heute dürfen auch Tattoo- und Piercingstudios wieder öffnen. Außerdem ist das Corona-Behandlungszentrum im Signal Iduna Park geschlossen.

Zur Corona-Statistik gibt es von der Stadt folgende Auskunft: 727 Personen haben sich seit dem Ausbruch mit dem Coronavirus angesteckt. Allerdings haben davon auch 700 Menschen die Erkrankung bereits überstanden.

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