Die Dorney-Route: Durch das stille Naturschutzgebiet

mlzSpazierwege in Dortmund

Die Stadtteile Oespel und Kley sind gesegnet mit dem Dorney-Wald. Selbst im Dürre-Sommer konnte man hier kühle Luft genießen. Das ist ein Genuss, der jedem offen steht.

Oespel

, 12.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Rundweg, der teilweise auch durch das Naturschutzgebiet Dorney geht, hat den Vorteil, dass man sowohl durch Kley, als auch durch Oespel kommt. Das bedeutet für Spaziergänger, dass sie so sehr variabel in der Planung des Start-/Ziel-Punktes sein können.

Erreichbarkeit

Beide Ortsteile sind verkehrsgünstig gelegen. Beide können mit der S-Bahn S1 angesteuert werden, dort kann auch der Spazierweg direkt starten. Durch beide Orte fahren die Buslinien 440 und 470, durch Oespel zusätzlich noch die Linien 465 und 371. An der S-Bahn-Haltestelle Oespel gibt es viele Parkplätze, an der Kleyer Haltestelle ist es wesentlich enger.

Der Weg

Der 8 Kilometer lange Rundgang beginnt an der „großen Gerade“ aus Borussiastraße und Kleybredde. Auf dieser Gerade liegen die beiden Einkehrmöglichkeiten der Dorney-Route: Das Restaurant Gambrinus, Borussiastraße 7, und der Dorfkrug, Kleybredde 77. Restaurants in dem Haus an der Borussia-Straße haben eine jahrzehntelange Tradition, das Gambrinus bietet seit 2016 balkan-geprägte Küche. Geöffnet hat das Restaurant täglich von 11.30 – 14.30 Uhr und von 17.00 – 23.30 Uhr. Den Dorfkrug hat Inhaberin Tanja Lattemann überregional als „Die Kneipe mit Schlagerherz“ bekannt gemacht. Man kann sich aber auch einfach so dort stärken, täglich ab 17 Uhr, Sonntag und Montag sind Ruhetage. Am Sonntag (16.10.) ist ausnahmsweise aber schon um 15 Uhr geöffnet, dann gibt es einen Tanztee.

Hat man das Ende der Kleybredde erreicht, folgt man der Straße Am Zitter, die im weiteren Verlauf zum „Am Katteloh“ wird. Hier hat man bereits Dortmunds ländliche Randzone erreicht und wandert durch Grün. Der Dorney-Wald liegt auf diesem Weg zur Linken der Wanderer. Ist man auf Höhe des Hofes Große Oetringhaus geht es nach links in Felder und man steht im Wald.

Die Dorney-Straße führt den Wanderer zum Sportplatz des SuS Oespel-Kley im Herzen des Dorney-Waldes. Wenn man sich davor rechts hält erreicht man den Sämannsweg und befindet sich bereits im Endspurt dieser Route. Man muss nur noch am Ackerweg rechts abbiegen und an der Sonnenwendtstraße links und schon ist man wieder an der Borussia-Straße.

Besonderes

Der Dorney-Wald ist alles andere als groß, trotzdem wurde er zum Naturschutzgebiet erklärt. Das liegt an ein paar Eigenarten. Der Dorney-Wald hat einen dichten Bestand alter Bäume und steht auf einem in Dortmund seltenen, kalkreichen Mergel. Der wurde in der Vergangenheit von Landwirten abgebaut, um damit die Felder zu düngen. Ein Besuch des Dorney-Waldes lohnt besonders im Frühjahr, dann blüht dort großflächig der Bärlauch. Aber Achtung! Der Bärlauch wächst im Naturschutzgebiet, pflücken oder gar ausgraben ist verboten.

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