Die Hörder Burg gibt es jetzt als Sonderanfertigung zum Anbeißen

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Die Hörder Burg hat schon viel erlebt. 2017 ist die Sparkassenakademie NRW eingezogen und bildet seitdem eine der coolsten Schulungs-Locations. Das würdigt die Akademie nun auf süße Art.

Hörde

, 18.11.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Stuck und Decken aus Holzimitat, „Zeitfenster“, die den Blick auf alte Wandgestaltungen freigeben, gusseiserne Treppen und der Spruch „Auf den Boden spucken verboten“ an der Wand: Die Sparkassenakademie Nordrhein-Westfalen nutzt ohne Frage ganz besondere Räumlichkeiten.

Anfang 2017 ist die Akademie in die Hörder Burg am Phoenix-See eingezogen. Ein Jahr später wurde an ihrer Seite zusätzlich ein Neubau fertiggestellt. Eine solche Kombination eines topmodernen Gebäudes mit einem aus dem 12. Jahrhundert dürfte einzigartig sein.

Sanierung bewahrt historische Elemente

Das Architekturbüro Schamp und Schmalöer hat bei der Sanierung historische Elemente bewahrt und gekonnt mit moderner Ausgestaltung verbunden. Bis zu 800 Menschen können dort täglich in 45 Schulungsräumen untergebracht werden.

Die kleinen Tafeln liegen in einem Holzkästchen mit einer Grafik von der Hörder Burg.

Die kleinen Tafeln liegen in einem Holzkästchen mit einer Grafik von der Hörder Burg. © Rodegro

Um den besonderen Standort zu würdigen, hat sich die Kommunikations- und Marketingabteilung der Sparkassenakademie etwas einfallen lassen: die Hörder Burg aus Schokolade.

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Die Hörder Konditor-Meisterin Monika Wechsler stellt die Täfelchen mit dem feinen Burg-Relief in ihrer kleinen Patisserie und Chocolaterie an der Hermannstraße eigens für die Akademie her. „Wir nutzen sie als besondere Präsente, zum Beispiel, wenn Gäste kommen“, erklärt Madeleine Rodegro, Personalleiterin der Sparkassenakademie. Vor allem Besucher von weiter her seien oft beeindruckt von der Burg und freuten sich über die Erinnerung.

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Verpackt werden die süßen Täfelchen aus Vollmilch- und Zartbitter-Schokolade in einer Holzschachtel mit einer Grafik des alten Adelssitzes auf dem Deckel. „Das kommt sehr gut an.“

Kleine Thomasbirnen mit Likör und Goldstaub sind ein originelles Geschenk aus Hörde.

Kleine Thomasbirnen mit Likör und Goldstaub sind ein originelles Geschenk aus Hörde. © Susanne Riese

Zu kaufen sind die Spezialanfertigungen in der Patisserie Wechsler unweit der Burg allerdings nicht. Dafür gibt es dort aber andere Hörder Wahrzeichen in süßer Ausführung.

Thomasbirne als Praline mit Likörfüllung

Die Thomasbirne beispielsweise, die auf der Kulturinsel an die Stahl-Vergangenheit des Standorts erinnert, hat Monika Wechsler ebenfalls als Vollmilch- und Zartbitter-Tafeln mit Reliefverzierung nachgebildet. Sie kann auch als Trüffelpraline „Pirum“ (Birne) mit Birnenlikör und Goldstaub vernascht werden. Beide Kreationen liegen in aufwendig gestalteten Geschenkschachteln aus Holz.

Stahlgeister aus Schokolade erinnern an die Vergangenheit des Phoenix-Sees.

Stahlgeister aus Schokolade erinnern an die Vergangenheit des Phoenix-Sees. © Susanne Riese

Die „Stahlgeister“ der Patisserie und Chocolaterie wirken wie hingegossen und knüpfen ebenfalls an die Vergangenheit des ehemaligen Stahlwerk-Standortes an. Auch sie gibt es aus heller und dunkler Schokolade, verpackt in klassischer Tafelform.

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